miercuri, 19 martie 2014

Uli Hoeneß ist gleiche Ein Krimineller wie jeder andere.


Uli Hoeneß wird zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Der FCBayern Präsident ringt mühsam um Fassung.


Die Stunde der Wahrheit schlägt für Uli Hoeneß um 14 Uhr. Nach drei Stunden des Wartens, die für den FCBayern Präsidenten zu den wohl quälendsten seines Lebens gehören, betreten alle wieder den Saal 134 des Landgerichts München II. Jeden Moment wird das Urteil verkündet. Hoeneß steht zwischen seinen Verteidigern. Sein Gesicht ist gerötet.



Um 14:06 Uhr betritt die Kammer unter Vorsitz von Richter Rupert Heindl den Saal. Alle erheben sich. Hoeneß blickt erst an die Decke, dann auf den Tisch vor sich. Er kaut auf seiner Unterlippe.

Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil, sagt der Richter. Das Gericht verurteilt Hoeneß wegen Steuerhinterziehung in sieben Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren. Das Wort Bewährung muss Heindl gar nicht erwähnen. Dreieinhalb Jahre bedeuten Gefängnis. Eine Freiheitsstrafe ist nur bis zu einer Höhe von zwei Jahren zur Bewährung aussetzbar.


Editor: Julian Ovidiu B & NEWS APPF

marți, 18 martie 2014

Kommt es für Uli Hoeneß doch noch mehr dicker?


Das Urteil ist akzeptiert, bald tritt Uli Hoeneß seine Gefängnisstrafe an. Hat aber das Fußball Idol schmutzige Geschäfte verschwiegen? In der Schweiz regen sich Zweifel.
Bisher hat es den Eindruck eines sauberen Abgangs. Uli Hoeneß macht reinen Tisch und geht nicht gegen das Urteil, dreieinhalb Jahre Haft wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, in Revision. Er trat von seinen Ämtern zurück und packt den Koffer für den Knast  in einigen Wochen ist er drin und könnte Weihnachten schon als Freigänger im Familienkreis verbringen. Er steht zu seiner Schuld und ist kein Getriebener mehr. Er kann sich läutern.

Dies ist die eine Geschichte. In der anderen steht das eine oder andere Fragezeichen. Denn zu groß sind die Summen, um die es in der Causa Hoeneß geht  und zu schnell wurde das Gerichtsverfahren durchgezogen. In Rekordzeit hatte Richter Heindl geurteilt, obwohl die Verteidigung erst im Verfahren mit sensationellen neuen Details  und vor allem Zahlen  aufwartete. Die Unterlagen, welche die Zockereien des ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München dokumentieren, diese Abertausenden von Seiten, sind bis heute ungelesen; es fehlte schlicht die Zeit zur Auswertung. Das Gericht aber entschied nach Pi mal Daumen.



Das kann gerecht sein, die Zahlen mögen auch realistisch sein. Aber dennoch regen sich Zweifel  und zwar bei Geldprofis, die bisher nicht nachvollziehen können, welche Geschäfte genau Hoeneß eigentlich betrieben hat. Und nun kommt ein ganz neuer Ball ins Rollen.



Angeblich habe Hoeneß Devisenspekulationen betrieben, so sagten es seine Verteidiger vor Gericht aus. Er habe manches Detail der Bank überlassen. Das stimmt zum einen skeptisch, weil sich Hoeneß stets als Zocker darstellte, der den Kick suchte. Das er jemanden anderen mit dem eigenen Geld spielen ließ, erscheint da wenig glaubhaft. Und zum anderen weckt die Art der angeblichen Geschäfte Argwohn.

Der Schweizer Tagesanzeiger benennt in diesem Zusammenhang zwei Ungereimtheiten. Erstens: Devisenhandel sei kein Spielplatz für kleine Fische. Weder für normale Banken und erst recht nicht für Personen, die zwischen Trainingsplatz und Pressekonferenz hin und wieder zum Handy greifen und Kurse durchgeben. Den Devisenhandel betreiben Megabanken. Zweitens: Die Profite im Devisenhandel lassen sich nur in der Masse realisieren, denn die Marge ist sehr klein. Man muss also verdammt viel Geld in den Umlauf bringen, um es beim Devisentausch zu vermehren – wie bei Supermarktketten, deren Profit bei einem verkauften Steak bei wenigen Cent liegt.

Der Tagesanzeiger zitiert einen ehemaligen Revisor, nach dem es für Hoeneß schlicht unmöglich gewesen sei, aus seinem Spielgeld von 20 Millionen Euro zeitweise 150 Millionen Euro zu machen. 

Ein Ex Banker äußert schließlich den Verdacht, die angeblichen Devisengeschäfte von Hoeneß seien eine Schutzbehauptung, um andere Aktivitäten zu verstecken. Welche? Tagesschau.de nennt eine solche Praktik. 

Wenn zwei Akteure etwa eine Geldsumme in Fremdwährung unter dem Marktpreis verkaufen, um sie zeitgleich zu einem höheren Kurs weiter zu veräußern und sich den Gewinn teilen. Das ist natürlich reine Spekulation, schreibt auch tagesschau.de.

Und so wird die Affäre Uli Hoeneß mit dessen Gang ins Gefängnis nun doch nicht aufhören. Mehrere namhafte Medien, wie etwa der Stern, haben angekündigt, weiter zu recherchieren. Denn bisher hat Hoeneß nur einzelne Mosaiksteinchen aus seinem etwas anderen Geschäftsleben preisgegeben. Der kurze Prozess, der ihm nun gemacht wurde, könnte abgelöst werden durch eine lange Folterbank.






Editor: Julian Ovidiu B & NEWS APPF

vineri, 14 martie 2014

Prozess gegen Uli Hoeneß in München 2014

14 Uhr, Urteil. Haftstrafe für Uli Hoeneß.
Uli Hoeneß ist zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Landgericht München sprach den Präsidenten des FC Bayern München am Donnerstag wegen Steuerhinterziehung in sieben Fallen schuldig. Hoeneß blickte beim Urteilsspruch zu Boden, seine Mundwinkel zuckten.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen eines besonders schweren Falls von Steuerhinterziehung für eine Haft von fünf Jahren und sechs Monaten plädiert. Die Anklage forderte höchstens eine Bewährungsstrafe, sollte das Gericht die Selbstanzeige als unwirksam erachten. Beide Parteien können in Revision gehen, nächste Instanz ist der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

In ihrer Anklage war die Staatsanwaltschaft noch von 3,5 Millionen Euro hinterzogenen Steuern ausgegangen. Im Laufe der ersten drei Prozesstage vervielfachte sich diese Summe auf 27,2 Millionen Euro.


13 Uhr, Uli Hoeneß Schlussworte.
Uli Hoeneß hat sich in seinem Schlusswort dem Plädoyer seines Anwalts angeschlossen. Ich habe dem Vortrag von meinem Verteidiger nichts hinzuzufügen, sagte der Präsident des FC Bayern München am Donnerstag in dem Steuer-Prozess gegen ihn vor dem Landgericht München. Er hat alles gesagt, was ich nicht besser hätte formulieren können. Anschließend legte Hoeneß seiner Frau Susi die Hand auf den Arm, als er den Saal 134 im Münchner Justizpalast verließ. Anwalt Hanns Feigen hatte höchstens eine Bewährungsstrafe sowie die Aussetzung des Haftbefehls gegen Hoeneß gefordert, sollte das Gericht die Selbstanzeige als unwirksam ansehen.


12 Uhr. Die Plädoyers, Uli Hoeneß wirkt geschockt.

Staatsanwalt Achim von Engel trägt die Einzelstrafen vor, die er für Hoeneß Steuerhinterziehung in den Jahren von 2003 bis 2009 jeweils für angemessen hält. Die Freiheitsstrafen, die Engel nennt, reichen von sieben Monaten bis vier Jahren. Der Staatsanwalt kommt zu einer Gesamtstrafe von fünfeinhalb Jahren. Das Wort Bewährung muss Engel gar nicht erwähnen. Fünfeinhalb Jahre bedeuten Gefängnis. Eine Freiheitsstrafe ist nur bis zu einer Höhe von zwei Jahren zur Bewährung aussetzbar.

Uli Hoeneß wirkt geschockt. Sein Gesicht ist gerötet. Er sieht aus, als kämpfe er mit den Tränen. Bei den Worten des Staatsanwaltes schluckt er hart. Seine Frau Susanne sitzt in der erste Reihe, vor der Absperrung zum Zuschauerbereich, links neben dem Tisch des Staatsanwalts. Auch sie schluckt hart. Ihr Mann zupft seine Krawatte zurecht. Er blickt kurz zu ihr und, als sie seinen Blick erwidert, sofort wieder weg.

Verteidiger Feigen will den Worten des Staatsanwalts mit Geschwindigkeit die Wirkung nehmen. Die Frage des Richters nach einer Unterbrechung verneint Feigen. Er will sofort selbst plädieren. Die Gefängnisstrafe, die Engel gefordert hat, soll offenkundig nicht lange im Raum stehen bleiben. Je länger sein Anwalt von der Rückkehr seines Mandanten zur Steuerehrlichkeit spricht, umso mehr weicht das Rot aus Hoeneß Gesicht. Hoeneß fasst sich wieder.

Staatsanwalt Engel war zuvor von einem Zuschauer aufgefordert worden, doch lauter zu sprechen. Der Staatsanwalt war zu Beginn seines Plädoyers tatsächlich kaum zu verstehen. Richter Rupert Heindl gestattete Engel, im Sitzen zu plädieren, damit das Mikrofon seine Wirkung entfalten konnte. Fortan plädiert Staatsanwalt Engel sitzend. Hanns W. Feigen plädiert trotzdem stehend. Seine Worte dringen auch ohne Mikrofon bis in die hinterste Ecke des Raumes.

Feigen trägt vor, warum seiner Meinung nach die Selbstanzeige ihre Wirksamkeit allenfalls nur knapp verfehlt hätte. Feigen: Die Selbstanzeige vom 17. Januar 2013 lasse vor allem keinen Zweifel daran, dass Herr Hoeneß damit zur Steuerehrlichkeit ohne jede Einschränkung zurückkehren wollte und zurückgekehrt ist. Er erklärt noch einmal, dass eine Selbstanzeige nur dann unwirksam wird, wenn die darin eingestandene Tat bereits entdeckt war und die Angaben unvollständig sind. Dass die Tat zum Zeitpunkt der Selbstanzeige entdeckt worden sei, ist eindeutig zu verneinen, so Feigen. Der Journalist, der Hoeneß auf den Fersen war, habe nicht gewusst, wem das Nummernkonto bei der Schweizer Bank Vontobel gehörte.

Auch die Zahlen, die für die Berechnung der Steuerschuld nötig sind, seien in der Anzeige enthalten gewesen. Dass die Berater, die die Anzeige verfasst haben, es versäumt hätten, darauf hinzuweisen, dass auch jeweils im Laufe der Jahre, die unterm Strich mit Verlusten endeten, Gewinne erzielt worden waren, sei nicht Hoeneß anzulasten. Feigen. Nicht Herr Hoeneß hat die Selbstanzeige verfasst, sondern er hat sich dabei beraten lassen. Feigen sagt, Es wäre besser gewesen, wenn die Berater seinerzeit einen Satz dazugeschrieben hätten. Dies hätte dazu geführt, dass wir hier nicht sitzen würden und darüber stritten, ob Selbstanzeige wirksam ist.


11.30 Uhr: Verteidigung will Bewährungsstrafe für Hoeneß.
Im Steuer-Prozess gegen Uli Hoeneß fordert die Verteidigung eine Bewährungsstrafe und die Aussetzung des Haftbefehls gegen den Präsidenten des FC Bayern München. Die Tat wird überlagert von einer vollständigen Rückkehr zur Steuerehrlichkeit, sagte Anwalt Hanns Feigen am Donnerstag vor dem Landgericht München. Die Stunde Null dieses Verfahrens ist der 17. Januar 2013. Das war die Rückkehr des Herrn Hoeneß zur Steuerehrlichkeit. Es gebe bisher keine Urteile, wie mit einer solchen fehlgeschlagenen Selbstanzeige umzugehen sei. Das Urteil werde nicht vor 14.00 Uhr fallen, sagte Gerichtssprecherin Andrea Titz.

Zuvor hatte die Anklage für eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten plädiert. Es handele sich um einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung, sagte Staatsanwalt Achim von Engel. Eine wirksame Selbstanzeige, die die Verfolgung verhindern würde, liegt nicht vor. An den Staatsanwalt gerichtet sagte Verteidiger Feigen, er halte die beantragte Strafe in der Oktave für völlig verfehlt.

Die Staatsanwaltschaft war in ihrer Anklage noch von 3,5 Millionen Euro hinterzogenen Steuern ausgegangen. Im Laufe der ersten drei Prozesstage vervielfachte sich diese Summe auf 27,2 Millionen Euro. Die Verteidigung hat diese Steuerschulden anerkannt.

10:45 Uhr. Keine wirksame Selbstanzeige Anklage fordert lange Haft für Hoeneß.
Im Steuer Prozess gegen Uli Hoeneß fordert die Anklage eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten für den Präsidenten des FC Bayern München. Es handele sich um einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung, sagte Staatsanwalt Achim von Engel am Donnerstag vor dem Landgericht München II. Eine wirksame Selbstanzeige, die die Verfolgung verhindern würde, liegt nicht vor. Eine Selbstanzeige müsse zumindest so viele Angaben erhalten wie eine Steuererklärung. Das ist bis heute nicht der Fall, betonte von Engel.

Für Hoeneß spreche zwar, dass er ein Geständnis abgelegt habe, nicht vorbestraft sei und unter einer großen psychischen Belastung stehe. Der Prozess habe einen gewaltigen medialen Wirbelsturm ausgelöst, Hoeneß habe öffentlich am Pranger gestanden. Gewichtige Milderungsgründe, die eine Bewährungsstrafe rechtfertigen würden, seien das aber nicht. Nach dem Plädoyer der Verteidigung könnte es noch am Donnerstag zu einem Urteil kommen.

Die Staatsanwaltschaft war in ihrer Anklage noch von 3,5 Millionen Euro hinterzogenen Steuern ausgegangen. Im Laufe der ersten drei Prozesstage vervielfachte sich diese Summe auf 27,2 Millionen Euro. Die Verteidigung hat diese Steuerschulden anerkannt.

Reaktionen von Promis und Politikern auf das Urteil.

Hanns Feigen Der Hoeneß Verteidiger über die Reaktion seines Mandaten zum Urteil.


16.Uhr Die Kernaussagen in der Urteilsbegründung.


Die Kernaussagen von Richter Rupert Heindl in der Urteilsbegründung im Prozess gegen Uli Hoeneß. Das Landgericht München verurteilte den Präsidenten des FC Bayern München am Donnerstag zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten.

Das bloße Berufen darauf, die Bank habe quasi alles alleine gemacht, nehmen wir Ihnen nicht ab. Sie waren getrieben von der Angst vor Entdeckung. Sie hatten viele Jahre Zeit, ihre Angelegenheiten in Ordnung zu bringen. Sie haben es nicht getan, sondern, wie sie selbst eingeräumt haben, auf Zeit gespielt. Die Dimensionen waren Ihnen bekannt. Die Grundentscheidung haben Sie getroffen. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass nur mit den vorgelegten Unterlagen keine wirksame Selbstanzeige hätte erstattet werden können. Es ist keine missglückte Selbstanzeige, sondern eine unzureichende Selbstanzeige. Dennoch haben wir natürlich ganz erheblich zu Ihren Gunsten das Geständnis gewertet. Es wird manchmal vergessen, dass die Steuerhinterziehung ein Vorsatzdelikt ist. Über Ihre Lebensleistung ist schon so viel gesagt worden  das möchte ich nicht wiederholen.


15:20 Uhr. Uli Hoeneß weiter auf freiem Fuß.
Der Anwalt des zu einer Haftstrafe verurteilten Uli Hoeneß will Rechtsmittel gegen das Urteil im Steuerprozess gegen den Präsidenten des FC Bayern München einlegen. Wir werden das Urteil natürlich mit dem Rechtsmittel der Revision angreifen, sagte Hanns Feigen am Donnerstag in München.

Der erste Strafsenat des Bundesgerichtshofs werde sich dabei insbesondere mit den Anforderungen an die Wirksamkeit einer Selbstanzeige beschäftigen müssen. Entscheidend ist, wie mit einer solchen nicht idealen Selbstanzeige umzugehen ist, erklärte Feigen.

Zugleich wurde bekannt, dass der Haftbefehl gegen Hoeneß zwar weiter aufrechterhalten, aber außer Vollzug gesetzt bleibt. Das erklärte Gerichtssprecherin Andrea Titz. Bayern-Präsident Hoeneß war zuvor vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.
Die Staatsanwaltschaft hält sich den Einsatz möglicher Rechtsmittel gegen das Urteil offen. «Wir werden nun, nicht mehr heute, aber ab morgen, nochmal die Urteilsgründe untersuchen und dann entscheiden, ob wir ebenfalls in Revision gehen werden oder nicht», sagte Ken Heidenreich, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Donnerstag. Binnen einer Woche können beide Parteien Revision einlegen, nächste Instanz ist der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

15 Uhr. Gericht geht von Steuerschuld in Höhe von 28,5 Millionen Euro aus.
Das Landgericht München geht im Fall des zu Haft verurteilten Uli Hoeneß von einer Steuerschuld in Höhe von 28,5 Millionen Euro aus. Die zuletzt genannte Summe von 27,2 Millionen Euro habe sich erhöht, weil noch Solidaritätszuschlag einberechnet werden müsse, sagte Richter Rupert Heindl am Donnerstag bei der Urteilsbegründung. Es handele sich bei den Vergehen des Präsidenten des FC Bayern München nicht um einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung. Allerdings sei Steuerhinterziehung ein Vorsatzdelikt, betonte Heindl. Das bloße Berufen darauf, die Bank habe quasi alles alleine gemacht, nehmen wir ihnen nicht ab.


14:50 Uhr Uli Hoeneß will das Urteil anfechten.
Der Anwalt des zu einer Haftstrafe verurteilten Uli Hoeneß will Rechtsmittel gegen das Urteil im Steuerprozess gegen den Präsidenten des FC Bayern München einlegen. Wir werden das Urteil natürlich mit dem Rechtsmittel der Revision angreifen, sagte Hanns Feigen am Donnerstag in München.

14:45 Uhr, Haftstrafe für Hoeneß, nur wenig Regung beim Urteilsspruch.
Uli Hoeneß muss mit einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten für seine millionenschwere Steuerhinterziehung büßen. Das Landgericht München sprach den Präsidenten des FC Bayern München am Donnerstag in einem der spektakulärsten Steuerverfahren in Deutschland in sieben Fällen schuldig. Hoeneß hatte dem Fiskus mit einem Geheimkonto in der Schweiz mindestens 27,2 Millionen Euro an Steuern vorenthalten. Hoeneß blickte beim Urteilsspruch zu Boden und zeigte nur wenig Regung.

Das Gericht blieb deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die wegen eines besonders schweren Falles von Steuerhinterziehung für eine Haft von fünf Jahren und sechs Monaten plädiert hatte. Die Verteidigung hielt höchstens eine Bewährungsstrafe für angemessen, sollte das Gericht die Selbstanzeige als unwirksam erachten. Beide Parteien können in Revision gehen. Nächste Instanz ist der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Seine Ehefrau Susi litt im Zuschauerbereich mit.
Hoeneß' Hoffnung, den Saal 134 im Münchner Justizpalast doch noch als freier Mann verlassen zu können, erfüllte sich nicht. Als Richter Rupert Heindl um 14:07 Uhr das Urteil verkündete, zuckten seine Mundwinkel. Seine Ehefrau Susi litt im Zuschauerbereich mit und war nach dem Richterspruch völlig erstarrt.

Am vierten und letzten Verhandlungstag hatte es keine weiteren Beweisanträge gegeben. Das Verfahren konnte damit gleich mit den Plädoyers fortgesetzt werden. Ankläger Achim von Engel sprach von einem besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung. Hoeneß Anwalt Hanns Feigen hatte in seinem rund 50 minütigen Schlussplädoyer auch eine Aussetzung des Haftbefehls gefordert. Falls das Gericht davon ausgehe, die Selbstanzeige sei wirksam, müsse von Straffreiheit ausgegangen werden. Ich habe dem Vortrag von meinem Verteidiger nichts hinzuzufügen. Er hat alles gesagt, was ich nicht besser hätte formulieren können, sagte Hoeneß in seinem Schlusswort.

Der 62.Jährige legte seiner Frau Susi die Hand auf den Arm, als er vor der Beratung des Gerichts für rund zweieinhalb Stunden zwischen Hoffen und Bangen verließ. Sein Haftbefehl war im Frühjahr vergangenen Jahres gegen eine Kaution von fünf Millionen Euro außer Vollzug gesetzt worden. Die Anklage war ursprünglich von 3,5 Millionen Euro hinterzogenen Steuern ausgegangen. Im Laufe des Prozesses war die Summe auf mindestens 27,2 Millionen Euro emporgeschnellt. Die Verteidigung hatte diese Steuerschulden anerkannt.

Das Urteil dürfte auch den FC Bayern erschüttern. Hoeneß ist seit Jahrzehnten das Gesicht des Vereins. Als Spieler, Manager, Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender der AG prägte und prägt der Patriarch vom Tegernsee den erfolgreichsten deutschen Fußball Club. Kann er seine Ämter als Präsident und Aufsichtsrat nun behalten?

Der seit 2009 als Präsident amtierende Hoeneß hatte auf der Mitgliederversammlung im November 2013 angekündigt, nach dem Prozess die Vertrauensfrage zu stellen. Ich werde mich jedem Votum, das sie treffen, unterwerfen, hatte Hoeneß zu den Mitgliedern. Er wolle ihnen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung das Recht geben, zu entscheiden, ob ich noch der richtige Präsident für diesen Verein bin.

Tat wird überlagert von Rückkehr zur Steuerehrlichkeit
VW Chef Martin Winterkorn stellte eine schnelle Reaktion des mit weiteren deutschen Wirtschaftsführern besetzten Aufsichtsrates in Aussicht. Nach dem Urteilsspruch muss sich der Aufsichtsrat beraten. Vorher nicht, sagte der Volkswagen Chef am Donnerstag vor dem Urteilsspruch bei der Bilanzvorlage des Autobauers in Berlin.

Im Kern ging es bei den Plädoyers um die Wirksamkeit der im Januar 2013 von Hoeneß gestellten Selbstanzeige. Eine wirksame Selbstanzeige, die die Verfolgung verhindern würde, liegt nicht vor, meinte der Staatsanwalt.

Die Tat wird überlagert von einer vollständigen Rückkehr zur Steuerehrlichkeit, sagte hingegen Feigen. Die Stunde Null dieses Verfahrens ist der 17. Januar 2013. Das war die Rückkehr des Herrn Hoeneß zur Steuerehrlichkeit, betonte der Staranwalt. Schon aus der Selbstanzeige hätten sich über eine Schätzung die Steuerschulden errechnen lassen, argumentierte Anwalt Feigen. Daraus habe die Finanzverwaltung zwei Wochen nach dem Einreichen der im Januar 2013 eingereichten Selbstanzeige in einer Probeberechnung sogar eine Steuerschuld von 70 Millionen Euro errechnet. Da lägen die jetzt veranschlagten 27 Millionen deutlich darunter, betonte Feigen.

Es gebe bisher keine Urteile, wie mit einer solchen fehlgeschlagenen Selbstanzeige umzugehen sei, erklärte Feigen. Es sei zu prüfen, warum die Selbstanzeige fehlgeschlagen sei. Das sei nicht die Schuld von Hoeneß gewesen. Die Selbstanzeige sei von Beratern erstellt worden. Es wäre besser gewesen, lediglich eine Schätzung vorzunehmen.

An den Staatsanwalt gerichtet sagte Feigen, er halte die von ihm beantragte Strafe in der Oktave für völlig verfehlt. Auch die Anklagebehörde habe festgehalten, dass ohne die Selbstanzeige die Ermittlungen der Behörden ergebnislos verlaufen wären.

Für Hoeneß spreche zwar, dass er ein Geständnis abgelegt habe, nicht vorbestraft sei und unter einer großen psychischen Belastung stehe, räumte Ankläger von Engel ein. Der Prozess habe einen gewaltigen medialen Wirbelsturm ausgelöst. Hoeneß habe öffentlich am Pranger gestanden. Auch Hoeneß Lebensleistung, sein soziales Engagement und die verunglückte Selbstanzeige können den Bayern-Boss aus Sicht der Staatsanwaltschaft nicht vor einer Gefängnisstrafe bewahren. Gewichtige Milderungsgründe, die eine Bewährungsstrafe rechtfertigen würden, seien das alles nicht, erklärte von Engel.

Editor: Julian Ovidiu B & NEWS APPF

joi, 13 martie 2014

Tage der Wahrheit vor Gericht, der letzte Tag des Prozesses von Uli Hoeneß.

Für Uli Hoeneß sind es die Tage der Wahrheit. 14 Monate nach seiner Selbstanzeige stand der 62-jährige Präsident des FC Bayern München im Münchner Justizpalast wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Hier die wichtigsten Ereignisse im Prozess des Jahres.
17 Uhr Zusammenfassung Das Spiel ist aus Haftstrafe für Bayern Boss Uli Hoeneß.


Als Richter Rupert Heindl das Urteil verkündet, beißt sich Uli Hoeneß auf die Lippen. Seine Hände liegen flach auf dem Tisch, die Finger trommeln leise. Einmal wischt er sich mit der Hand über die Wange. Seine Frau Susi sitzt in der ersten Reihe  wie versteinert. Keine Regung ist ihr anzumerken. Drei Jahre und sechs Monate Haft verhängt das Landgericht München II am Donnerstag für den Präsidenten des FC Bayern. Zur Bewährung kann das nicht mehr ausgesetzt werden. Wenn das Urteil rechtskräftig wird, muss der wohl streitbarste Fußball Funktionär Deutschlands ins Gefängnis.



Ruhig und sachlich erklärt Richter Heindl, warum es keine Bewährungsstrafe gibt  und warum er das Verfahren auch nicht einstellte. Es wird manchmal vergessen, dass Steuerhinterziehung ein Vorsatzdelikt ist, sagt er. Das bloße Berufen darauf, die Bank habe quasi alles alleine gemacht, nehmen wir Ihnen nicht ab.



Die Selbstanzeige sei nicht aus freien Stücken erfolgt, hält er dem Verurteilten vor. Sie waren getrieben von der Angst vor Entdeckung. Zu Hoeneß Gunsten wertete das Gericht seinen bislang unbescholtenen Lebenswandel und vor allem sein Geständnis.



Stunde Null dieses Verfahrens.
Was dieses Urteil bedeutet, zeigt sich am besten, wenn man an das zurückdenkt, was Hoeneß Anwalt Hanns W. Feigen als Stunde Null dieses Verfahrens bezeichnet den 17. Januar 2013. Damals stellte Uli Hoeneß seine inzwischen ebenso bekannte wie umstrittenen Selbstanzeige. Dass es das geheime Schweizer Millionenkonto überhaupt gibt, hatte er nur zwei Tage vorher seinem Steuerberater offenbart. Auf der Fahrt vom Flughafen zum Anwesen von Hoeneß in Bad Wiessee. Hoeneß kam gerade aus Berlin von einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel CDU.



Bis zu seinem öffentlichen Absturz wurde der Präsident des derzeit erfolgreichsten Fußball Clubs der Welt von den Reichen und Mächtigen in diesem Land geradezu hofiert. Auch wenn er selbst Millionen verdiente, galt er als ehrliche Stimme des Volkes, als Vertreter des kleinen Mannes sogar. Er inszenierte sich - durchaus mit Erfolg  als großes moralisches Vorbild.



Das ist nun vorbei. Er ist ein wenn auch noch nicht rechtskräftig verurteilter Steuersünder, der selbst eingeräumt hat, mehr als 27 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Das Gericht geht zum Schluss sogar von 28,5 Millionen aus, die Hoeneß nachzahlen muss. Der Solidaritätszuschlag fehlte noch.



Mustergültig in seinem Leben verhalten.
Das war die Rückkehr des Herrn Hoeneß zur Steuerehrlichkeit, sagt zwar sein Verteidiger Feigen über den Tag der Selbstanzeige. Allerdings räumte er in seinem Plädoyer formale Fehler ein. Nach der Entscheidung kündigte er an, das Urteil anzufechten. Die Anwälte wollen, dass der Bundesgerichtshof in Karlsruhe in der Causa Hoeneß entscheidet. Und sie hoffen dann auf eine Bewährungsstrafe.



Feigen stellte die besonderen menschlichen Verdienste von Hoeneß heraus. Er hat sich mustergültig in seinem Leben verhalten privat und beruflich. Und er habe stets ein Herz für andere gezeigt, stets dort geholfen, wo Not am Mann war. Nach Bekanntwerden seiner Steuersünde seien Hoeneß und seine Familie über Wochen durchs Dorf getrieben worden. Idioten haben sich an den Zaun gestellt, Idioten haben Drohbriefe geschrieben. Außerdem spricht er von «medialer Hinrichtung. Hoeneß hört auch dem weitgehend regungslos zu. Er lutscht ein Bonbon. Ab und zu legt er die Hände übereinander. Sehr aufgeräumt sieht das aus.



Nach dem Urteil aber kann er den Saal 134 im Münchner Justizpalast gar nicht schnell genug verlassen. Er wartet nicht einmal wie sonst auf seine Frau. Er bleibt auf freiem Fuß, wenngleich auf Pump der Haftbefehl bleibt gegen eine Millionenkaution ausgesetzt.



In diesem spektakulären Steuerprozess lernte die Öffentlichkeit einen anderen Uli Hoeneß kennen als den polternden Vereinspräsidenten. Zwei Gesichter, so scheint es, hat der 62.Jährige Hoeneß, der Zocker, der an einem Tag schon mal 18 Millionen Euro bei Spekulationsgeschäften verspielte, und Hoeneß, der Ex Nationalspieler und erfolgreiche Bayern Boss, der an der Spitze stand, wenn der FC Bayern auf dem Fußballplatz Sieg um Sieg erspielte. Für beide aber heißt es jetzt: Das Spiel ist aus zumindest bis es vor dem Bundesgerichtshof in die Verlängerung geht.


Editor: Julian Ovidiu B & NEWS APPF

miercuri, 12 martie 2014

Freiheit, oder alle Schuld zurückgezahlt werden, oder Gefängnis für Uli Hoeneß???

27,2 Millionen Euro hinterzogene Steuern könnten den FC-Bayern Präsidenten ins Gefängnis bringen. Ungerecht wäre das nicht. Eine Analyse von Wiebke Ramm.

Schönen Lächeln und kurze.

27,2 Millionen Euro hat Uli Hoeneß an Steuern hinterzogen. Mindestens. So viel steht fest. Klar ist auch, dass ohne Hoeneß Mithilfe womöglich niemand je von dieser unglaublichen Summe erfahren hätte. Hoeneß hat sich am 17. Januar 2013 selbst angezeigt. Er tat dies wohl nicht ganz freiwillig. Ein Journalist war ihm auf den Fersen. Hektisch verfassten der FC-Bayern Präsident und seine Berater ein Schreiben ans Finanzamt. Angeklagt wurde er trotzdem. Nun steht das Urteil bevor.




Die Staatsanwaltschaft hält die Selbstanzeige für unwirksam. Sie weise zu große Lücken auf. Die Behörde hat ihn nur wegen 3,5 Millionen Euro Steuerschulden angeklagt, alles andere konnte sie aus den eingereichten Unterlagen nicht ersehen. Eigentlich soll eine Selbstanzeige den Ermittlern viel Arbeit ersparen. Sie soll für sich sprechen, alles offen legen. Im Fall Hoeneß fing die Arbeit für die Steuerfahnder mit der Anzeige erst an. Zehntausende Seiten an Bankunterlagen haben die Beamten gesichtet. Beendet ist ihre Arbeit eigentlich noch nicht. Trotzdem einigten sich nun alle auf eine Steuerschuld von 27,2 Millionen Euro. Im Zweifel für den Angeklagten. Sie habe eine Best Case Berechnung vorgenommen, hatte die Steuerfahnderin gesagt. Sie ist also bei ihren Berechnungen für den für Hoeneß günstigsten Fall ausgegangen.



Was bedeutet das alles für die rechtliche Bewertung?

Einen solchen Fall hat es noch nie gegeben. Eine bereits bewährte Antwort eines Gerichts auf eine ganz oder halb missglückte Selbstanzeige existiert nicht.

Für Hoeneß spricht, dass er sich selbst mit dem Schweizer Geld wohl nicht wirklich bereichert hat. Er hat damit gezockt, vielleicht auch den Überblick verloren, so scheint es. Andererseits hat er ganz ähnliche Spekulationen auch in Deutschland getätigt und dies brav dem Finanzamt gemeldet. Er wusste demnach, was er tat und unterließ. Für ihn spricht sein soziales Engagement, auch seine Spendenfreudigkeit.


Richter Rupert Heindl gilt als eher harter Hund

Gegen Hoeneß spricht, dass Spenden in Höhe von fünf Millionen Euro im Verhältnis zu 27,2 Millionen Euro wie ein Witz klingen. Gegen Hoeneß spricht auch, dass der Bundesgerichtshof bei hinterzogenen Steuern von mehr als einer Millionen Euro eine Gefängnisstrafe fordert  und nur im Ausnahmefall eine Bewährungsstrafe für legitim hält. 27,2 Millionen Euro sind kein gutes Argument für eine Sonderbehandlung. Der Versuch einer Selbstanzeige schon eher. Gegen Hoeneß spricht ebenfalls, dass er die vollständigen Bankunterlagen nur sehr zögerlich herausrückte. Er gibt der Bank die Schuld daran. Doch großen Tatendrang lässt auch sein eigenes Verhalten der vergangenen Monate nicht erkennen.

Eine Prognose im Fall Hoeneß steht und fällt mit der Frage, ob das Gericht die Selbstanzeige anerkennt. Tut es das, wird Hoeneß straffrei bleiben und das Verfahren eingestellt. Angesichts der zusammengewurschtelten Selbstanzeige wäre dies ein grandioser Sieg für Hoeneß und seine Verteidigung. Erkennt das Gericht die Selbstanzeige nicht an, wird Hoeneß einer Gefängnisstrafe nicht entgehen können. Nicht bei dieser unfassbaren Summe. Ungerecht wäre das nicht. Und Richter Rupert Heindl gilt als eher harter Hund.


Editor: Julian Ovidiu B & NEWS APPF

Der dritte Tag im Hoeneß-Prozess endet schnell.

Doch die Verteidigung schießt diesmal scharf und setzt weiter darauf, dass der Bayern-Boss nicht in Haft muss.


Bislang hatte sich Star Anwalt Hanns W. Feigen stark zurückgehalten.
Heute am Mittwoch, am dritten Tag des Prozesses gegen Bayern Präsident Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung, ergriff der 64Jährige hingegen als Erster das Wort, nachdem Richter Rupert Heindl den Sitzungssaal 134 betreten hatte.

Visier hochgeklappt, Augen zusammengekniffen, Attacke  das wird ganz nach dem Geschmack von Hoeneß gewesen sein.

Der 64jährige Feigen zeigte sich erbost über Aussagen, wonach die Verteidigung von den am Dienstag enthüllten 27,2 Millionen Euro hinterzogenen Steuern überrascht worden sei.
"Wir sind nicht dämlich! In der Selbstanzeige vom 17. Januar 2013 sind sämtliche Zahlen bereits enthalten, wetterte er und fügte an. Wer sagt, dass die Selbstanzeige aus dem Ruder gelaufen ist, hat die Sache nicht verstanden!
Hoeneß, der im Gegensatz zum Vortag weitaus gefasster wirkte, nickte neben ihm zustimmend.

Zeuge entlastet Hoeneß Lager.
Die Verteidigung hatte gleich zu Beginn auch die bezifferten Steuerschulden widerspruchslos anerkannt. Richter Rupert Heindl bemerkte in diesem Zusammenhang deshalb, dass das Gericht bei einem Urteil von den neuen Zahlen ausgehen werde und nicht von den 3,5 Millionen Euro, die in der Anklageschrift standen.

Aufwind bekamen Hoeneß und seine Anwälte zudem, nachdem die Vernehmung des ersten Zeugen ihre Sichtweise festigte. Seine Antwort auf die Frage, ob alle Dateien auf den ominösen USB Sticks mit den Bank-Unterlagen bereits am 18. Januar 2013 erstellen worden sein, hatte Brisanz versprochen. Einen Beleg lieferte sie dann aber nicht. "Zumindest ein Element wurde erstellt. Es bedeutet aber nicht, dass sie abgeschlossen wurde", erklärte der Zeuge.

Triumphierend warf Feigen ein Die These, sämtliche Dateien seien schon vor mehr als einem Jahr brauchbar gewesen, ist reiner Unfug!
Die Hoeneß Anwälte hatten den kompletten Datensatz erst am 5. März, also wenige Tage vor Prozessbeginn, an die Steuerfahndung übergeben. Daraus war der Vorwurf entstanden, sie hätten Material zurückgehalten.

"Nur nach Fußball gefragt"
Der zweite Zeuge, Betriebsprüfer Walter T. beschrieb im Anschluss, wie reguläre Besuche beim Unternehmer Hoeneß in dessen Haus am Tegernsee abliefen. Der 62Jährige wird automatisch überprüft, weil seine Einkünfte einen Betrag von 500.000 Euro im Jahr übertreffen.

Er berichtete von 30, 40 Ordnern mit Unterlagen der Ulrich Hoeneß GmbH in drei bis vier Umzugskisten. Sein Fazit: "Alles ganz normal. Mit Hoeneß selbst habe er nie über Steuern gesprochen. Ich habe ihm nur ein paar Fußball Fragen gestellt, sagte er. Gelächter im Saal, ein Lächeln bei Hoeneß. Nach exakt 70 Minuten war der dritte Tag bereits beendet.

Vor dem letzten Tag dreht sich weiter alles um die Frage, ob Hoeneß' Selbstanzeige vom Gericht als wirksam erachtet wird, sprich als strafbefreiend.

In diesem Fall würde Hoeneß den Justizpalast als freier Mann verlassen, die 27,2 Millionen müsste er dennoch bezahlen. Das Strafverfahren würde eingestellt, ein Steuerverfahren schlösse sich an. Das wäre die optimale Lösung für Hoeneß.

Anklage hält dagegen.
Die Staatsanwaltschaft geht aber weiterhin, dass die Selbstanzeige unwirksam ist. Es hätten Zahlen vorgelegen, bestätigte Ken Heidenreich, der Sprecher der Staatsanwaltschaft  aber. Die Steuerbehörde konnte mit den Zahlen nichts anfangen.

Sollte das Gericht ähnlich denken, könnte es eng werden für Hoeneß. Die 27,2 Millionen Euro liegen weit über der Grenze von einer Million Euro, an der eine Haftstrafe auf Bewährung noch für denkbar gilt.


Editor: Julian Ovidiu B & NEWS APPF

Tag 2--Prozess Fall Hoeneß, Der pure Wahnsinn.

Der zweite Tag geht Uli Hoeneß an die Substanz. Der Bayern-Boss ist angeschlagen. Das Urteil rückt näher. Und es könnte heftig ausfallen.

Dramaturgisch hätte es selbst im Theater nicht besser inszeniert werden können.
Vorne am Richtertisch des Sitzungssaals 134 im Münchner Justizpalast berieten sich der Vorsitzende Rupert Heindl und seine Schöffen mit der Verteidigung, dem Staatsanwalt und der Zeugin Gabriele H.

Rund 15 Minuten dauerte die Besprechung, immer wieder war die Stimme der Zeugin zu hören. Deutlich zu verstehen waren nur unfassbare Summen. 155 Millionen, 37 Millionen, Euro, Dollar, Yen.
Uli Hoeneß, angeklagt wegen Steuerhinterziehung, saß abseits auf seinem Stuhl, wusste nicht, wohin mit sich, wippte vor und zurück. Er schaute in die Ferne, dann wieder auf seine Hände. Kurz wirkte es so, als wolle er aufstehen und etwas sagen, dann sank er wieder in sich zusammen. Gefangen in für ihn wahrscheinlich bedrückenden Gedanken. Als er zwischendurch die 14 Millionen hört, schlägt er die Hände vor das Gesicht.

Bewährung scheint in weiter Ferne.
Am Dienstag, dem zweiten Tag im Prozess gegen den Präsidenten des FC Bayern, kam heraus: Es ist alles noch viel schlimmer als bislang angenommen. Es geht um 27,2 Millionen Euro hinterzogene Steuern. Die Selbstanzeige kann wohl nur noch dazu dienen, eine Bewährungsstrafe zu erfechten. Selbst die scheint momentan in weiter Ferne.

Hoeneß war zwar erneut mit einem Lächeln angetreten, wie sehr ihm dieser Tag zusetzte, konnte er allerdings nicht verbergen. Lächelnd ging seine Frau Susi letztlich auf ihn zu. Sie stützt ihn weiterhin. Die Säule der Selbstanzeige scheint mittlerweile für Hoeneß unter ihm weggebrochen.

Erst am 27. Februar dieses Jahres hatte der 62-Jährige der Staatsanwaltschaft die angeforderten Bank Unterlagen auf einem USB Stick übergeben, wie die geladene Zeugin, eine Steuerfahnderin aus Rosenheim, aussagte. Sie waren für das Finanzamt unleserlich. Am 5. März wurden dann verwertbare Dateien auf zwei weiteren USB Sticks geschickt. 52.000 einzelne Blätter mit sämtlichen Vorgängen auf den zwei Konten bei der Schweizer Vontobel Bank.

Gabriele H. erzählte von Verlustvorträgen, Anrechnungen, Kapitalerträgen, Security Lendings, Bareinzahlen, Barauszahlungen. Jedes Detail deckte den Wahnsinn weiter auf, den Hoeneß jahrelang betrieben hatte.

Dreistellige Millionensumme weg.
Zum Ende des Jahres 2005 hatte er ein Guthaben von rund 154 Millionen Euro, fünf Jahre später so gut wie nichts mehr. Zwischen dem 31. Dezember 2006 und dem 1. Januar 2007 gab es plötzlich eine Differenz von 1,7 Millionen Euro. Es fehlen Millionen, von denen keiner weiß, wo sie sind, sagte die Zeugin.

Mit einem vielköpfigen Team sichtete sie in der Faschingswoche die immensen Vorgänge und Zahlen mit dem krassen Ergebnis der bereits genannten Summe hinterzogener Steuern.

Es ist ein vorläufiges Resultat. Eine genaue Berechnung sei aus zeitlichen Engpässen so kurz vor dem Prozessauftakt nicht mehr möglich gewesen, so die Zeugin. Möglich also, dass sich die Summe nochmals erhöht. Hinzu kommen dann noch die Strafe und die Zinsen. Der pure Wahnsinn.

Lagen Infos schon lange vor?
Zudem muss die Verteidigung eine weitere heikle Situation erklären. Ein EDV Spezialist des Finanzamtes fand heraus, dass die Dateien auf den USB Sticks bereits am 18. Januar 2013 erstellt worden sind. Einen Tag nach der Abgabe der Selbstanzeige. Stellt sich das tatsächlich als wahr heraus, würde das bedeuten, die Dateien lagen mehr als ein Jahr herum, obwohl die Staatsanwaltschaft sie angefordert hatte.

Das ist grober Unfug. Die Dateien lagen nicht brauchbar vor! Natürlich mussten sie angefordert werden, aber sie hätten niemals so schnell erstellt werden können!, stellte Hoeneß-Verteidiger Hanns W. Feigen proaktiv klar.

Für ihn und seine Kollegen bleibt die Kernfrage, ob die Selbstanzeige wirksam ist oder nicht. Die Antwort darauf wird noch erfolgen.

Für Hoeneß, der am ersten Verhandlungstag noch angekündigt hatte, reinen Tisch machen zu wollen, ist die Entwicklung kein gutes Zeichen.

Ken Heidenreich, Sprecher der Staatsanwaltschaft München II, sagte während des Prozesses, bei einer Verurteilung spiele die Höhe der hinterzogenen Steuern eine erhebliche Rolle. In jedem Fall sei von schwerer Steuerhinterziehung auszugehen.  Die Höchststrafe für ein solches Vergehen beträgt eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren.

Klar ist, dass am Mittwoch weitere Zeugen geladen sind, ein EDV Sachverständiger und ein Betriebsprüfer, der Hoeneß in den vergangenen Jahren stetig überprüft hat.

Hat das Gericht dann genug Beweise, kann es tatsächlich - wie geplant  am Donnerstag zur Verkündung des Urteils kommen.

Hoeneß begann den Prozess mit der Hoffnung, dass seine Selbstanzeige vom 17. Januar 2013 strafbefreiend wirkt. Diese dürfte mittlerweile gen null tendieren.

Editor: Julian Ovidiu B & NEWS APPF

marți, 11 martie 2014

Gesteren Steuerfahnderin belastet Hoeneß schwer.

Rücktrittsforderungen gegen Bayern-Boss mehren sich.

FC Bayern Präsident Uli Hoeneß ist vor Gericht von einer Steuerfahnderin massiv belastet worden. Laut der Zeugenaussage der Fahnderin des Finanzamts Rosenheim vor dem Landgericht München II hielt Hoeneß Unterlagen zu seinen zwei Schweizer Konten über ein Jahr vor den Finanzbehörden zurück. Hoeneß Verteidigung habe die PDF Dateien erst am 27. 
Februar abgegeben. Seine Bank habe die Dateien aber bereits am 18. Januar 2013 erstellt. Unterdessen mehren sich die Forderungen nach einer harten Strafe für den Bayern-Boss.

Hoeneß hatte am 17. Januar 2013 eine Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung abgegeben. Die Staatsanwaltschaft erkannte diese aber als unvollständig nicht an und klagte Hoeneß deshalb wegen Steuerhinterziehung an. Eine entscheidende Frage für die Gültigkeit der Selbstanzeige ist, ob Hoeneß darin umfassende Angaben gemacht hat.

Wie die Steuerfahnderin schilderte, gab es nach der Selbstanzeige mehrere Gespräche und Treffen, bei denen Hoeneß über seine Steuerberater und Anwälte Angaben zur ursprünglichen Anzeige ergänzte oder das Nachreichen von Daten ankündigte  bis hin zu der Übergabe eines USB,Sticks mit den vollständigen Bankunterlagen erst zwei Wochen vor dem jetzigen Prozessbeginn.

Hoeneß ist wegen Steuerhinterziehung in sieben Fällen angeklagt, die Staatsanwaltschaft ging von einer Steuerschuld von 3,5 Millionen Euro aus. Zum Prozessauftakt am Montag legte Hoeneß überraschend ein umfassendes Geständnis ab, laut dem er mindestens 18,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen hat.

Der Chef der Linkspartei, Bernd Riexinger, verlangte Hoeneß sofortigen Rückzug von seinem Vereinsamt. Uli Hoeneß hat Steuern in einem unvorstellbaren Ausmaß hinterzogen. Der Name Hoeneß wird zur neuen Maßeinheit für Steuerflucht werden, sagte Riexinger der Rheinischen Post. Er kann nun keinesfalls weiter an der Spitze des FC Bayern bleiben. Ehrlich machen heißt zurücktreten.

Die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann vertrat die Auffassung, bei einer solchen Summe dürften keine strafmildernden Umstände zugelassen werden. Steuerhinterziehung ist kriminell und muss bestraft werden, sagte die SPD Politikerin "Handelsblatt Online. Hoeneß müsse als Präsident des FC Bayern München zurücktreten.

Editor: Julian Ovidiu B & NEWS APPF

Why Malaysia Airlines jet might have disappeared.

So the disappearance of a Malaysia Airlines jet well into its flight Saturday morning over the South China Sea has led aviation experts to assume that whatever happened was quick and left the pilots no time to place a distress call.

It could take investigators months, if not years, to determine what happened to the Boeing 777 flying from Malaysia's largest city of Kuala Lumpur to Beijing.

At this early stage, we're focusing on the facts that we don't know, said Todd Curtis, a former safety engineer with Boeing who worked on its 777 wide-body jets and is now director of the Airsafe.com Foundation.

Military radar indicates that the missing Boeing 777 jet may have turned back before vanishing, Malaysia's air force chief said Sunday as authorities were investigating up to four passengers with suspicious identifications. The revelations add to the mystery surrounding the final minutes of the flight.

Air force chief Rodzali Daud didn't say which direction the plane veered when it apparently went off course, or how long it flew in that direction, Some of the information it had was also corroborated by civilian radar, he said.

If the information about the U,turn is accurate, that lessens the probability that the plane suffered a catastrophic explosion but raises further questions about why the pilots didn't signal for help. If there was a minor mechanical failure  or even something more serious like the shutdown of both of the plane's engines the pilots likely would have had time to radio for help. The lack of a call suggests something very sudden and very violent happened, said William Waldock, who teaches accident investigation at Embry Riddle Aeronautical University in Prescott, Arizona.

It's possible that there was either an abrupt breakup of the plane or something that led it into a quick, steep dive. Some experts even suggested an act of terrorism or a pilot purposely crashing the jet.

Either you had a catastrophic event that tore the airplane apart, or you had a criminal act, said Scott Hamilton, managing director of aviation consultancy Leeham Co. It was so quick and they didn't radio.
No matter how unlikely a scenario, it's too early to rule out any possibilities, experts warn. The best clues will come with the recovery of the flight data and voice recorders and an examination of the wreckage. U.S. investigators from the FBI, the National Transportation Safety Board and the Federal Aviation Administration and experts from Boeing are heading to Asia to assist in the investigation.

A massive international sea search has so far turned up no trace of the jet, though Vietnamese authorities said late Sunday that a low-flying plane had spotted a rectangular object in waters about, 90 kilometers, 56 miles south of Tho Chu island, in the same area where oil slicks were spotted Saturday. Search teams from Vietnam and other countries were asked to send boats to the area to examine the object. Authorities said earlier that they had spotted an orange object in the area that turned out not to be from the aircraft.

Airplane crashes typically occur during takeoff and the climb away from an airport, or while coming in for a landing, as in last year's fatal crash of an Asiana Airlines jet in San Francisco. Just 9 percent of fatal accidents happen when a plane is at cruising altitude, according to a statistical summary of commercial jet airplane accidents done by Boeing.


Capt. John M. Cox, who spent 25 years flying for US Airways and is now CEO of Safety Operating Systems, said that whatever happened to the Malaysia Airlines jet, it occurred quickly. The problem had to be big enough, he said, to stop the plane's transponder from broadcasting its location, although the transponder can be purposely shut off from the cockpit.

One of the first indicators of what happened will be the size of the debris field. If it is large and spread out over tens of miles, then the plane likely broke apart at a high elevation. That could signal a bomb or a massive airframe failure. If it is a smaller field, the plane probably fell from, 35,000 feet and 10,700 meters intact, breaking up upon contact with the water.

We know the airplane is down. Beyond that, we don t know a whole lot, Cox said.
The Boeing 777 has one of the best safety records in aviation history. It first carried passengers in June 1995 and went 18 years without a fatal accident. That streak came to an end with the July 2013 Asiana crash. Three of the 307 people aboard that flight died. Saturday s Malaysia Airlines flight carrying 239 passengers and crew would only be the second fatal incident for the aircraft type.

It's one of the most reliable airplanes ever built, said John Goglia, a former member of the U.S. National Transportation Safety Board.

Some of the possible causes for the plane disappearing include.
A CATASTROPHIC STRUCTURAL FAILURE. Most aircraft are made of aluminum which is susceptible to corrosion over time, especially in areas of high humidity. But given the plane's long history and impressive safety record, experts suggest that a failure of the airframe, or the plane's Rolls-Royce Trent 800 engines, is unlikely.

More of a threat to the plane's integrity is the constant pressurization and depressurization of the cabin for takeoff and landing. In April 2011, a Southwest Airlines Boeing 737 made an emergency landing shortly after takeoff from Phoenix after the plane's fuselage ruptured, causing a 5,foot and 1.5 meter tear. The plane, with 118 people on board, landed safely. But such a rupture is less likely in this case. Airlines fly the 777 on longer distances, with many fewer takeoffs and landings, putting less stress on the airframe.

It's not like this was Southwest Airlines doing 10 flights a day, Hamilton said. There's nothing to suggest there would be any fatigue issues.

BAD WEATHER. Planes are designed to fly through most severe storms. However, in June 2009, an Air France flight from Rio de Janeiro to Paris crashed during a bad storm over the Atlantic Ocean. Ice built up on the Airbus A330's airspeed indicators, giving false readings. That, and bad decisions by the pilots, led the plane into a stall causing it to plummet into the sea. All 228 passengers and crew aboard died. The pilots never radioed for help.

In the case of Saturday's Malaysia Airlines flight, all indications show that there were clear skies.
PILOT DISORIENTATION. Curtis said that the pilots could have taken the plane off autopilot and somehow went off course and didn't realize it until it was too late. The plane could have flown for another five or six hours from its point of last contact, putting it up to 3,000 miles 4,800 kilometers away. This is unlikely given that the plane probably would have been picked up by radar somewhere. But it's too early to eliminate it as a possibility.

FAILURE OF BOTH ENGINES. In January 2008, a British Airways 777 crashed about 1,000 feet,
300 meters short of the runway at London's Heathrow Airport. As the plane was coming in to land, the engines lost thrust because of ice buildup in the fuel system. There were no fatalities.

Loss of both engines is possible in this case, but Hamilton said the plane could glide for up to 20 minutes, giving pilots plenty of time to make an emergency call. When a US Airways A320 lost both of its engines in January 2009 after taking off from LaGuardia Airport in New York it was at a much lower elevation. But Capt. Chesley B. "Sully" Sullenberger still had plenty of communications with air traffic controllers before ending the six-minute flight in the Hudson River.

A BOMB. Several planes have been brought down including Pan Am Flight 103 between London and New York in December 1988. There was also an Air India flight in June 1985 between Montreal and London and a plane in September 1989 flown by French airline Union des Transports Aériens which blew up over the Sahara.

HIJACKING. A traditional hijacking seems unlikely given that a plane's captors typically land at an airport and have some type of demand. But a 9/11-like hijacking is possible, with terrorists forcing the plane into the ocean.

PILOT SUICIDE. There were two large jet crashes in the late 1990s  a SilkAir flight and an EgyptAir flightthat are believed to have been caused by pilots deliberately crashing the planes. Government crash investigators never formally declared the crashes suicides but both are widely acknowledged by crash experts to have been caused by deliberate pilot actions.

Editor: Julian Ovidiu B, APPF & NEW YORK