luni, 3 martie 2014

Live-Bilder vom Oscars - - News Oscars 2014

Jared Leto, nominiert als bester Nebendarsteller, läuft mit Bruder Shannon und der gemeinsamen Mutter über den roten Teppich.
Gesprächsstoff. Jared Leto mit offenem Haar. Im Vorfeld wurde spekuliert er würde die Haare streng zurückgegelt 

Naomi Watts strahlt im Glitzerkleidchen. Sie kann sich heute Abend entspannt zurücklehnen, Diana bekam keine Nominierung.

Wir sind schon gespannt welchen Kategorie sie präsentieren wird.
Keine Nominierung für Diana, trotzdem strahlt Naomi Watts bei den Oscars auf dem roten Teppich.
Oliva Wilde wird für ihr fabelhaftes Schwangerschafts Outfit gelobt.
Die Schwanger Olivia Wilde wird auf dem roten Teppich von Lebensgefährte Jason Sudeikis fürs Familienalbum abgelichtet.
Die Stars laufen jetzt über den roten Teppich. Barkhad Abdi, nominiert als bester Nebendarsteller Captain Phillips spricht mit Steven Gätjen, als nächstes versucht er Michael Fassbender zum Interview am roten Teppich zu holen.
Den erste Aufreger Outfit des Abends liefert Lizi Minelli mit blauber Haarsträhne in Sekunden Nr. 1 bei den Twittertrends ohne BH in blauer Satin-Robe.
Blaues Wunder am roten Teppich: Liza Minelli's Outfit dürfte einer der ersten Aufreger des Abends werden.
Wer wird am Ende der Nacht den Goldjungen in den Händen halten? 
In seiner Dankesrede erzählt er die Geschichte seiner Mutter, dankt auch seinem Bruder, mit dem er zusammen seit Jahren erfolgreich 30 Seconds to Mars spielt. Er findet auch rührende Worte über die vielen AidsToten, die den Kampf gegen die Krankheit verloren haben und bedankt sich bei allen, die den Dallas Buyers Club möglich gemacht haben.
Anne Hathaway präsentiert die Nominierten für die Kategorie Bester Nebendarsteller bei Jared Leto gibt es den meisten Applaus aus dem Publikum  seine Mutter hält ihn am Arm. Und JARED LETO gewinnt! Herzlichen Glückwunsch!
Die Moderatorin schlüpft im kommenden Jahr bereits zum zweiten Mal in die Rolle des Gastgebers. 2007 führte sie schon einmal durch das glamouröse Event und begeisterte das Publikum. Dank ihrer Talkshow, in der sie häufig berühmte Gäste empfängt, kennt sie das Who is Who in Hollywood und macht das, was sie am besten kann. Sie reißt den ein oder andern Witz, z.B. erinnert sie Jennifer Lawrence nominiert für die beste Nebenrolle in American Hustle an ihren Sturz beim letzten Oscar Das war wirklich peinlich, Jennifer. Die Stimmung ist super.
Im Publikum: Die echte Pilomena und der echte Captain Phillips deren Geschichten die Vorlagen zu den beiden Erfolgsfilmen sind.
ES GEHT LOS. Ellen DeGeneres betritt im Gentlemen Look die Bühne und macht zunächst Witze über den strömenden Regen.
Ab jetzt wird die Gala aus dem Inneren des Theatre gezeigt  in drei Minuten geht's los.
Angelina Jolie wird einen Ehrenoscar erhalten und Brad Pitt ist für seine Regiearbeit bei 12 Years a Slave.
Geübtes Erfolgspaar: Brangelina.
Presenterin Penélope Cruz und Leonardo DiCaprio auf dem roten Teppich.
Penélope Cruz und Leonardo DiCaprio.
Leonardo DiCaprio.
Die Verleihung startet in wenigen Augenblicken.
Julia Roberts freut sich über den herzlichen Empfang am Teppich. 

Editor: Julian Ovidiu B, APPF, AFP & News Hollywood.

Karnevalsparty begann gestern auf den Straßen von München 2014

Der Spaß dauert bis Dienstag Nachmittag Karnevalstradition Derman und bayer, Viele Menschen kommen in Marienplatz und in Karlsplatz verschiedene Masken zum Spaß.

vineri, 28 februarie 2014

In ganz Deutschelane bis Aschermittwoch Regen und Frost.

Freunde des Straßenkarnevals sollten in den nächsten Tagen lieber zum dick gepolsterten Clownskostüm mit Hut als zum knappen Katzenkleidchen greifen. Das Wetter wird nass, kalt und in manchen Teilen Deutschlands auch frostig.

Man kann nicht sagen, dass die Närrinnen und Narrhalesen in diesem Jahr Glück mit dem Wetter haben, teilte der Deutsche Wetterdienst am Freitag in Offenbach mit.

Im ganzen Land fällt Regen, in höheren Lagen auch Schnee. Trocken wird wohl niemand in Deutschland durch die närrischen Tage kommen, berichten die Wetterforscher und raten zu Kostümen mit Hut. Im Süden  besonders südlich des Mains und in den Mittelgebirgen  können die Temperaturen bis Aschermittwoch unter Null Grad kalt sein.


Jecken am Rhein und in Mitteldeutschland bräuchten für ihre Umzugswagen allerdings keine Winterreifen, so der DWD. Dort sind auch nachts nicht mehr ganz trittsichere Heimkehrer vor Schnee und Straßenglätte sicher. Allerdings sind einige Graupelschauer möglich.

In höheren Lagen im Süden und im Westen müssen sich die Narren allerdings auf Schnee und Frost einstellen. Gepolsterte Kostüme, die den einen oder anderen Sturz abfedern, könnten vor allem feucht fröhlichen Jecken auf dem Nachhauseweg gute Dienste leisten, raten die Wetterforscher. 

Die Schneefallgrenze liegt bis Aschermittwoch zwischen 200 und 1000 Metern. Im Hochschwarzwald und in höheren Alpenregionen fällt durchweg Schnee, in anderen Gebieten kann er sich mit Regen abwechseln.

Editor: Julian Ovidiu B, APPF & AFP

liar. Kim Kardashian. Drama auf dem Opernball in Wiener 2014

Das schöne Wien wird Kim Kardashian 33 nach dem vergangenen Abend wohl eher nicht in bester Erinnerung behalten. Denn ihr Besuch auf dem traditionellen Wiener Opernball verlief offenbar einigermaßen dramatisch.

Gegen eine Gage von 500.000 US Dollar, etwa 360.000 Euro hatte Kim sich bereiterklärt, den ehemaligen Bauunternehmer und heutigen Multimillionär Richard Lugner 81 auf den Ball zu begleiten. Der konnte in den letzten Jahren schon eine ganze Reihe von US-Beautys wie Paris Hilton und Dita von Teese dazu bewegen, im Austausch gegen einen dicken Scheck den Ehrengast auf der Veranstaltung zu spielen. Eskalationen gab es bislang allerdings keine  bis er mit Kim Kardashian aneinandergeriet, die den Ball trotz der hohen Gage schon vor Mitternacht wutentbrannt verließ.

Der Grund: Wie das Online-Portal TMZ berichtete, wurde Lugner aggressiv und zudringlich. Ihrem Personal gegenüber soll Kim Kardashian behauptet haben, ihr Date habe sie nicht nur begrabscht, sondern auch mehrfach versucht, ihre Leibwächter abzuhängen, um mit ihr allein sein zu können. Wie TMZ weiter berichtete, wurde sie zudem von einem Mann mit schwarz geschminktem Gesicht bedrängt, der so tat, als wäre er Kanye West. Wenig später soll dann ein weiterer Gast des Balls, der sie zum Tanzen aufforderte und eine Abfuhr kassierte, erklärt haben, er würde mit ihr tanzen, wenn das Orchester 
N----rs in Vienna spielt, eine Anspielung auf Kanye Wests Song N----rs in Paris. Zudringlichkeiten und Rassismus kein Wunder, dass Kim die Cinderella machte und noch vor Mitternacht das Weite suchte!
Lugner allerdings dürfte Kims Abwesenheit nicht weiter gestört haben. Denn noch vor Beginn des Wiener Opernballs hatte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärt: Die Kim nervt mich, indem sie die Programme nicht einhält. Und dabei hatte sich der 81Jährige anfangs noch so sehr auf seinen Ehrengast gefreut, dass er sich einige Tage vor dem großen Ereignis gleich 15 Botox Spritzen verpassen ließ, um mit seiner fast 50 Jahre jüngeren Begleiterin mithalten zu können!



Editor: Julian Ovidiu B, APPF & AFP

Frauen in Kanzleien getötet. Mann nahe Kleve festgesetzt.

Ein Familienvater hat in Rechtsanwaltskanzleien im Raum Düsseldorf anscheinend zwei Frauen getötet und zwei Männer schwer verletzt. Der Verdächtige wurde nach Angaben der Polizei nach einer nervenaufreibenden Großfahndung in Goch an der deutsch-niederländischen Grenze in einer Pizzeria festgenommen, nachdem er bei einem Gerangel dort zwei weitere junge Frauen leicht verletzt hatte. In einer ersten Vernehmung gestand er demnach die Gewalttaten.

Nach ersten Ermittlungserkenntnissen war der 48 Jahre alte Mann am Mittag mit mehreren Messern und zwei Schusswaffen in die Kanzleien in Düsseldorf und im nahe gelegenen Erkrath eingedrungen, hatte jeweils eine Frau getötet und je einen Mann schwer verletzt. Anschließend legte er Feuer. In Düsseldorf verletzte er zudem einen Zeugen leicht, der ihn aufhalten wollte.
Das Todesopfer aus Düsseldorf sei bisher noch nicht identifiziert, sagte ein Polizeisprecher in Düsseldorf vor Journalisten. Die Tote in Erkrath sei eine Rechtsanwaltsgehilfin. Auch die Identität der beiden schwer verletzten Männer ist unklar.

Als Hintergrund des Geschehens kommt nach Einschätzung der Ermittler ein Konflikt zwischen dem Verdächtigen und den beiden Kanzleien in Frage. Der Mann habe sich von dem Rechtsanwaltsbüro in Düsseldorf in einer juristischen Auseinandersetzung anscheinend schlecht vertreten gefühlt und eine Anwältin erfolglos wegen Betrugs angezeigt, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft. Im Zuge dieses Streits sei er offenbar an die Kanzlei in Erkrath verwiesen worden. Die genauen Zusammenhänge seien allerdings noch unklar.

Seinen Angaben zufolge war der Verdächtige 2013 wegen eines gewaltsamen Nachbarschaftsstreits zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der in China geborene Mann ist den Ermittlern zufolge verheirat und hat zwei Kinder. 
Die Familie lebt demnach in Düsseldorf.

Nach seiner Festnahme habe der Mann die Tat nach den aus Goch übermittelten Informationen gestanden, sagte der Staatsanwaltschafts-Sprecher. Das muss natürlich noch durch weitere Ermittlungsergebnisse untermauert werden. Die Indizien sprächen allerdings für sich.

Wie genau die beiden Frauen zu Tode kamen, steht dagegen noch nicht fest. 
Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wurden sie mutmaßlich erstochen, aber auch der Einsatz von Schusswaffen wird nicht ausgeschlossen. Zunächst hatte die Polzei mitgeteilt, dass die Frauen erschossen worden seien.

Nach den Bluttaten in Düsseldorf und Erkrath hatte die aufs höchste alarmierte Polizei einen Großeinsatz eingeleitet und zahlreiche Spezialenheiten in der Region zusammengezogen. Zwischenzeitlich sei unklar gewesen, ob man es mit einem Amoklauf zu tun habe könnte, sagte der Polizeisprecher.

Die Pizzeria in Goch, in der er schließlich gefasst wurde, gehörte laut Staatsanwaltschaft einem früheren Mitarbeiter des Mannes. Dort kam es zu einem Handgemenge mit einer Bedienung sowie deren beiden Töchtern, in deren Verlauf sich ein Schuss aus einer Gaswaffe löste, die der Verdächtige mit sich führte. Dabei wurden die Töchter leicht verletzt.

Editor: Julian Ovidiu B,  APPF & AFP

Ein Freispruch Ex-Bundespräsident als Mahnung


Wulff, Wörz, Kachelmann, Arnold  ist es Journalisten, Polizisten, Staatsanwälten zunehmend gleichgültig, wenn sie vorschnell Leben zerstören? Hoffentlich nicht.


Christian Wulff wurde zwei Jahre einer Straftat beschuldigt, die er nach Ansicht des Gerichts nicht begangen hat. Die Staatsanwaltschaft Hannover beantragte die Aufhebung seiner Immunität, woraufhin Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurücktrat. Dutzende Ermittler durchleuchteten in der Folge sein Privatleben. Seine Ehe ging in die Brüche.

Harry Wörz wurde  in einer ganz anderen Angelegenheit  mehr als zwölf Jahre lang einer Straftat beschuldigt, die er nicht begangen hat. Der Mann aus Pforzheim saß viereinhalb Jahre unschuldig im Gefängnis. Er kämpfte sich mehrfach durch alle Instanzen, bis er endgültig vom Vorwurf des Mordversuchs freigesprochen wurde.

Nun ist Wörz frei, verschuldet und psychisch am Ende.

Horst Arnold saß wegen eines falschen Vergewaltigungsvorwurfs im Gefängnis. Die Verurteilung der Frau, die sein Leben zerstört hat, erlebte er nicht mehr, weil er vorher tot vom Fahrrad fiel. 
Und was ist mit Jörg Kachelmann?


Ist es Journalisten, Polizisten, Staatsanwälten zunehmend gleichgültig, wenn sie für eine gute Story, einen schnellen Ermittlungserfolg, eine spektakuläre Anklage Leben zerstören? Hoffentlich nicht. Hoffentlich haben diejenigen recht, die darin vielmehr einen funktionierenden Rechtsstaat sehen, dass die Fehlurteile im Fall Wörz und Arnold überhaupt erkannt wurden. Sie sagen: Kachelmann ist doch freigesprochen worden  und Wulff doch auch.

Als Außenstehender kann man nur erahnen, was es für einen Menschen bedeutet, gejagt zu werden. Von Polizei, Justiz, Presse. Wie es ist, über Jahre einer institutionellen Übermacht ausgeliefert zu sein. 

Wulff jedenfalls wird sich nach dem Freispruch nun wohl darin bestätigt sehen, dass er ein Opfer von wild gewordenen Medien und jagdwütigen Staatsanwälten geworden ist.


Doch nicht die Medien haben ihn vor Gericht gebracht. Die Kammer selbst hat darüber entschieden, die Anklage zuzulassen. Vor Gericht nun ging es weder um den Hauskredit, zu dessen wahren Hintergrund sich Wulff vor dem niedersächsischen Landtag zunächst ausschwieg. Es ging nicht um die Reise nach Sylt, auch nicht um den Urlaub in der Maschmeyer-Villa auf Mallorca. Übrig geblieben waren ein Wochenende in München und der Besuch auf dem Oktoberfest.

Die Medien aber gerieten irgendwann außer Rand und Band. Plötzlich ging es um Abendkleider und ein Bobbycar. Es wirkt, als habe die Staatsanwaltschaft Hannover diesen Jagdeifer schließlich übernommen. Es ist eigentlich unvorstellbar, dass ein Richter der Anklagebehörde in seiner Urteilsbegründung erklären muss, dass sie neben belastendem Material auch entlastendes zu würdigen hat. So aber ist es im Fall Wulff geschehen.

Es bleibt die Frage, warum das Gericht die Anklage überhaupt zugelassen hat. Ist es wirklich vorstellbar, dass sich ein Ministerpräsident für Peanuts kaufen lässt?, fragte der Richter in seinem Urteil. Eine rhetorische Frage, die sich das Gericht vielleicht schon vorher hätte stellen sollen. Die Staatsanwaltschaft hatte Wulff in ihrer Anklage vorgeworfen, dass er sich von dem Filmförderer David Groenewold für insgesamt rund 750 Euro habe einladen lassen und im Gegenzug für dessen Film John Rabe bei Siemens um Unterstützung geworben habe. Das Gericht hatte den Vorwurf von Bestechlichkeit auf Vorteilsannahme zusammengestutzt, dann aber mehr Zeugen geladen, als die Staatsanwaltschaft gefordert hatte.

Richter Frank Rosenow ist ein freundlicher Mensch, er lacht viel. Doch er machte zu Beginn des Prozesses den Eindruck, als wolle er diesen, wie er ihn zu empfinden schien, lästigen bis lächerlichen Vorgang schnellst möglich vom Tisch haben. Rosenow hätte den Prozess gerne schon vor Weihnachten zu einem Ende gebracht. Er entschuldigte sich im Januar sogar bei Wulffs Verteidiger, dass es doch länger dauern werde. Die Staatsanwaltschaft aber hat seine Pläne mit immer neuen Beweisanträgen durchkreuzt.



Im Prozess aber war es richtig, die Vorwürfe nicht möglichst schnell, sondern möglichst gründlich zu entkräften. Ein ehemaliger Bundespräsident ist nicht innerhalb von ein paar Verhandlungstagen zu rehabilitieren. Ein Urteil, das der Bundesgerichtshof aufhebt und eine Revisionsverhandlung nach sich zieht, ist sicherlich das Letzte, was alle Beteiligten wollen.

Die Staatsanwaltschaft Hannover wird es vielleicht dennoch versuchen. So hatte sie es zumindest in der vergangenen Woche angedeutet. Am Tag des Freispruchs klang das schon anders. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft sprach von einer ausführlichen und seriösen Begründung, die das Gericht für seinen Freispruch geliefert habe. Das klingt, als sieht auch die Anklagebehörde wenig Chancen, gegen das Urteil erfolgreich vorzugehen.

Vielleicht liegen die Prioritäten der Anklagebehörde inzwischen aber auch woanders. Die Staatsanwaltschaft Hannover ist derzeit in anderer Sache mit ihrer Verteidigung beschäftigt. Im Fall Edathy wird ihr aktuell vorgeworfen, auf ihrer Pressekonferenz mit detaillierter Auskunft über bis dato unbekannte Einzelheiten weit übers Ziel hinaus geschossen zu sein.

Vielleicht tragen die Fälle Arnold, Kachelmann, Wörz und Wulff dazu bei, Polizisten, Juristen, Journalisten an die fundamentale Bedeutung der Unschuldsvermutung zu erinnern. Auch wenn es wie aktuell bei den Vorwürfen gegen Sebastian Edathy schwerfällt.



Editor: Julian Ovidiu B & APPF

Opernball Wien 2014

Opernball mit viel Eleganz eröffnet in Wiener 2014.


Die Eröffnung des Opernballs ging mit stilvollen Tanz- und Sängerdarbietungen über die Bühne.


Es sei die Rache der Geschichte an jungen Revolutionären, dass sie später einmal mit Frack und Orden bei solchen Sachen dabei sein müssen, meinte dereinst Bruno Kreisky. Solche Sachen nämlich, wie jene, die heute zum 58. Mal die Staatsoper zum Nabel der Nabelschau-Welt macht.

Widerstand zwecklos

Ergeben Sie sich! In Sachen Opernball ist Widerstand ohnedies zwecklos. Wenn Sie Österreicher sind, kommen Sie am selbsternannten Faschingshöhepunkt nicht vorbei. Da können Sie noch so sehr hoffen, der ORF möge Stichwort. Bildungsauftrag das Übertragen bleiben lassen und statt dessen Columbowiederholen. Tut er nicht. Er wiederholt zwar, aber statt Peter Falk gibt's die Highlights der letzten Opernballjahre. Zwecks televisionärem Vorglühen.
Verzagen Sie nicht! Sie sind nicht alleine. Die Rache der Geschichte, linkswalzend und champagnerperlend, trifft neben Revolutionären auch Journalisten. Wir haben Nachtdienst und müssen aufpassen, ob sich die Kardashian mit Veilcheneis bekleckert. Verlockend? Hier unser unmoralisches Angebot: Verbringen Sie die Nacht mit uns. Ab 20Uhr tickern wir los. Hardcore.


Editor: Julian Ovidiu B, APPF & News Wien

miercuri, 26 februarie 2014

In Olympische Dramen und Gold in Sotschi.

Für die einen waren die Olympischen Winterspiele ein wahr gewordenes Märchen, für die anderen entwickelten sich die Spiele zu einer Tragödie. Nicht nur die enttäuschten Favoriten die ohne Medaille wieder abreisen mussten durchlebten dramatische Momente. Auch viele der Gewinner mussten abseits der Wettkämpfe und Siegerehrungen durch schwere Zeiten.

Gleich zum Auftakt der Spiele erreichte das norwegische Team eine tragische Nachricht. Der Bruder der Langläuferin Astrid Jacobsen war am Tag vor der Eröffnungsfeier plötzlich und unerwartet gestorben. Als Marit Björgen im ersten Rennen der Langläuferinnen Gold für Norwegen gewann, brach das gesamte Team im Zielraum in Tränen aus. Doch damit war die Geschichte noch nicht beendet. Das ganze Team um Björgen musste nach dem Rennen heftige Kritik vom IOC einstecken, weil sie in Gedenken an den verstorbenen Bruder einen Trauerflor getragen hatten.

Mit dem gleichen Problem sahen sich die ukrainischen Athleten konfrontiert. Nachdem es in ihrer Heimat während der Spiele zu gewaltsamen Ausschreitungen mit vielen Opfern kam, stellte das Nationale Olympische Komitee der Ukraine einen Antrag beim IOC, um während der Rennen einen Trauerflor tragen zu dürfen. Das Ansuchen wurde abgelehnt. Bogdana Mazozka entschied sich danach dazu ein persönliches Statement zu setzten. Aus Solidarität mit den Kämpfern zu Hause beschloss sie auf den Start im alpinen Slalom zu verzichten und erklärte. Ich kann nicht an den Start gehen, wenn Menschen sterben, wenn die Regierung den Hauptgedanken der Olympischen Spiele, den Frieden, mit Füßen tritt.



Im Shorttrack Finale über 500 Meter passierte der britischen Starterin Elise Christie ein Malheur mit schweren Folgen. Die Schottin kam ins Rutschen, sorgte für ein regelrechtes Sturzfestival und riss Arianna Fontana und Seung. Hi Park mit sich zu Boden. Im Rennen über 1.500 Meter wurde sie wenige Tage später disqualifiziert und hatte sich damit endgültig unbeliebt bei den Fans gemacht. Diese machten ihrem Ärger über Twitter Luft und fingen an, Christie in ihren Postings zu drohen. Das Cyber Mobbing führte schließlich so weit, dass die unglückliche Athletin sich vom Kurznachrichtenportal abmeldete.



Bereits bevor die Spiele richtig begonnen hatten, waren sie für Maria Komissarowa schon wieder vorbei. Die russische Skicrosserin stürzte bei einer Trainingseinheit so schwer, dass sie sich einen Brustwirbel brach und nur knapp einer Querschnittslähmung entging. Nach zwei Operationen ist ihr Zustand inzwischen wieder stabil und sie konnte mit ihrem Rehabilitierungsprogramm beginnen.







Einem ähnlichen Schicksal konnte Felix Neureuther gerade noch entgehen. Die deutsche Goldhoffnung fuhr auf dem Weg zum Münchner Flughafen gegen eine Leitplanke und zog sich bei dem Unfall ein Schleudertrauma und eine Zerrung des Bandapparates zu. Dadurch konnte er erst verspätet nach Sotschi reisen und musste bis zur letzten Minute um seinen Start im Riesenslalom bangen. Schließlich konnte Neureuther zwar zu allen Wettbewerben antreten, musste aber ohne Medaille wieder nach Deutschland zurückkehren.



Die Goldmedaille von Adelina Sotnikowa sorgte für riesen Wirbel unter den Eiskunstläufern. Anstelle der Weltmeisterin Kim Yuna gab die Jury der Russin die höchste Punktezahl und machte sie somit zur Olympia-Siegerin. Experten hatten den Lauf der Südkoreanerin später als den eigentlich besten des Wettbewerbs eingestuft, außerdem wurde Sotnikowa nachgesagt, sie würde in zweifelhafter Verbindung zu einer Preisrichterin stehen. Die ganze Situation sorgte für heftige Diskussionen und schließlich zum Protest der Koreaner gegen das Endergebnis. 

Hollands Eisschnellläufer feierten eine regelrechte Medaillenflut während der 22. Winterspiele. Daran beteiligt war auch Jorien ter Mors, die Gold über 1500 Meter gewann. Direkt nach ihrem Triumph wurde die 24Jährige aber von ihren Gefühlen übermannt und kämpfte zwischen Freude und Trauer immer wieder mit den Tränen. Nach dem Tod ihres Vaters vor einigen Monaten konnte sie ihr Gefühlschaos in Sotschi kaum in Worte fassen. Mir geht jetzt alles durch den Kopf, was ich in den letzten Jahren mitgemacht habe. Die guten und die schlechten Erinnerungen. Erst habe ich meinen Papa verloren und dann das hier.


Tatjana Hüfner und Natalie Geisenberger sorgten auch im deutschen Team für eine ordentliche Portion Drama. Anstatt sich über die Gold- und Silbermedaille im Rodeln zu freuen, brach die Zweitplatzierte Hüfner einen Zickenkrieg los. Sie fühle sich ungerecht behandelt, weil sie den Eindruck habe, „dass eine Natalie Geisenberger deutlich mehr Unterstützung“ bekomme. Deshalb sei sie sich sicher, dass sie mit Silber bereits ihr Maximum erreicht habe. Wer meinen Weg ein bisschen verfolgt hat, weiß, dass es für mich nicht leicht war zuletzt. Mir wurde es schwer gemacht, mir wurden viele Steine in den Weg gelegt. 




















Editor: Julian Ovidiu B, AFP und APPF 

marți, 25 februarie 2014

Massenmord! Wo versteckt sich Janukowitsch?


GROSSE FAHNDUNG IN DER UKRAINE 

Die Ukraine sucht den Ex-Diktator: Nach seinem Sturz befindet sich der frühere Präsident auf der Flucht. 
Er soll zuletzt auf der Halbinsel Krim gesehen worden sein. 
Die Demonstranten in Kiew enterten derweil seinen prächtigen Präsidentenpalast. 

Die Demonstranten vom Maidan standen perplex vor dem Tempel von Ex Machthaber
Viktor Janukowitsch. 
Nach der Absetzung des ukrainischen Diktators versammelten sich 10.000 Menschen an der prächtigen Residenz. Doch es blieb überraschenderweise ruhig, die Revolutionäre plünderten nicht, sondern schauten sich staunend an, in welchem Protz der Ex-Präsident gelebt hatte.

Hat sich Janukowitsch auf der Krim versteckt?

Nach dem Machtwechsel hat die neue Führung den gestürzten Präsidenten wegen «Massenmordes» zur Fahndung ausgeschrieben. Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden, teilte der kommissarische Innenminister Arsen Awakow mit. Auch nach anderen ranghohen Amtsträgern werde wegen desselben Vorwurfs gefahndet. Awakow zufolge hielt sich Janukowitsch zuletzt auf der prorussisch geprägten Halbinsel Krim auf.
Janukowitsch war zuletzt in der ostukrainischen Stadt Donezk gesehen worden, von wo aus er am Samstagabend in Begleitung bewaffneter Leibwächter in einem Flugzeug das Land verlassen wollte. Grenzschützer verhinderten nach eigenen Angaben die Flucht. Die bisherige Opposition hatte am Wochenende nach monatelangen Protesten die Macht in Kiew übernommen und rasch alle wichtigen Posten besetzt. Die bis dahin regierende Partei von Janukowitsch kündigte an, in die Opposition zu gehen.

Editor: Julian Ovidiu B, APPF & APF

joi, 20 februarie 2014

Janukowitsch verkündet Waffenstillstand in der Ukraine.

Im Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition in der Ukraine haben beide Seiten einen Waffenstillstand vereinbart. Darauf einigten sich Präsident Viktor Janukowitsch und die Anführer der Opposition bei einem Treffen, wie es auf der Internetseite der Präsidentschaft hieß. Zudem sei die Fortsetzung von Verhandlungen vereinbart worden, um das Blutvergießen zu beenden und die Lage im Land zu stabilisieren.
Angesichts der tödlichen Gewalt in der Ukraine waren zuvor in der EU die Forderungen nach Sanktionen gegen die Staatsführung in Kiew lauter geworden. Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier, (SPD) und seine Kollegen aus Frankreich und Polen reisen am Donnerstagvormittag zu Vermittlungsgesprächen nach Kiew. Für den Nachmittag ist eine Dringlichkeitssitzung der EU Außenminister in Brüssel geplant.

Nach ihren Gesprächen in Kiew wollen Steinmeier und seine Kollegen Laurent Fabius und Radoslaw Sikorski in Brüssel Bericht erstatten. Bei der dortigen Sondersitzung wollen die EU Außenminister über mögliche Einreisebeschränkungen und Kontensperrungen für Mitglieder der ukrainischen Führung beraten.
In Kiew hatten sich am Dienstag die Ereignisse überschlagen. Nach heftigen Krawallen setzte die Regierung der Opposition ein Ultimatum bis zum Abend, die Proteste zu beenden, dann begannen die Ordnungskräfte mit der gewaltsamen Räumung des Unabhängigkeitsplatzes. Nach amtlichen Angaben wurden 26 Menschen getötet, darunter zehn Polizisten. Mehr als 600 Menschen wurden verletzt.

Staatschef Janukowitsch teilte am Mittwoch dann in einer kurzen Erklärung mit, er habe Wolodimir Samana als Armeechef durch den bisherigen Marinechef Juri Iliin ersetzt. Der 51jährige Iliin gilt als treuer Gefolgsmann Janukowitschs.

Die Sicherheitsdienste hatten einen landesweiten Anti, Terror, Einsatz angekündigt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sollten die Streitkräfte dabei auch Schusswaffen einsetzen können.

Editor: Julian Ovidiu, APPF & News Ukraine-Kiew

miercuri, 19 februarie 2014

Ukraine leader denounces coup bid, West readies sanctions.

KIEV. Reuters  Ukrainian President Viktor Yanukovich accused pro European opposition leaders on Wednesday of trying to seize power by force after at least 26 people died in the worst violence since the former Soviet republic gained independence.


European Union leaders condemned what they called the unjustified use of excessive force by the Ukrainian authorities and said they were urgently preparing targeted sanctions against those responsible for the crackdown.

The White House urged Ukraine to pull back riot police, call a truce and talk to the opposition. But the Ukrainian security services said they were launching an anti terrorist operation across the country after the seizure of government buildings, arms and ammunition dumps by extremist groups.

Protesters have been occupying central Kiev for almost three months since Yanukovich spurned a far-reaching trade deal with the EU and accepted a $15billion Russian bailout instead.

The sprawling nation of 46 million, with an ailing economy and endemic corruption, is the object of a geopolitical tugofwar between Moscow and the West. That struggle was played out in hand tohand fighting through the night, lit by blazing barricades on Kiev s Independence Square, or Maidan. As dusk fell on Wednesday, protesters braced for more police action.

Russian President Vladimir Putin and Yanukovich spoke by telephone during the night and both denounced the events as an attempted coup, a Kremlin spokesman said.

Russian Foreign Minister Sergei Lavrov, visiting Kuwait, blamed radical activists for the bloodshed and said. I cannot leave without mention the responsibility that lies with the West encouraging the opposition to act outside of the law.

Moscow announced on Monday it would resume stalled aid to Kiev, pledging a $2billion cash injection hours before the crackdown began. However, the money has not yet arrived and the Kremlin spokesman would not say when it would be paid.

Ukraine's hryvnia currency, flirting with its lowest levels since the global credit crunch five years ago, weakened to more than 9 to the dollar for the second time this month.

Battle Zone. After a night of petrol bombs and gunfire on Independence Square, black smoke billowed from a charred trade union building that protest organizers had used as a headquarters.

Security forces occupied about a third of the square  the part which lies closest to government offices and parliament  with protesters pouring in to reinforce their defenses on the remainder of a plaza they have dubbed Europa Maidan.

In a statement posted online in the early hours, Yanukovich said he had refrained from using force during three months of unrest but was being pressed by advisers to take a harder line. Without any mandate from the people, illegally and in breach of the constitution of Ukraine, these politicians  if I may use that term  have resorted to pogroms, arson and murder to try to seize power, the president said.

He declared Thursday a day of mourning for the dead. The state security service said it had opened an investigation into illegal attempts by individual politicians to seize power.
One opposition leader, former world champion boxer Vitaly Klitschko, walked out of a overnight meeting with Yanukovich, saying he could not negotiate while blood was being spilt.

When fighting subsided at dawn, the square resembled a battle-zone, the ground charred by Molotov cocktails. Helmeted young activists used pickaxes, and elderly women their bare hands, to dig up paving to stock as ammunition.

The Health Ministry said 26 people were killed in fighting in the capital, of whom 10 were police officers. A ministry official said 263 protesters were being treated for injuries and 342 police officers, mainly with gunshot wounds.

The interior ministry said five of the dead policemen were hit by identical sniper fire in the head or neck. Journalists saw some hardline protesters carrying guns at the barricades.

EU WEIGHS SANCTIONS
In Brussels, European Council President Herman Van Rompuy said the 28-nation EU, at an emergency meeting on Thursday, would impose sanctions on those blamed for the bloodshed.
Renewed clashes in Ukraine spark worst street violence …
Our ministers in the Foreign Affairs Council will at their meeting tomorrow examine targeted measures, such as financial sanctions and visa restrictions against those responsible for violence and use of excessive force, he said in a statement.

U.S. Secretary of State John Kerry, on a visit to Paris, will reiterate that Washington is open to imposing sanctions on Ukraine, a U.S. official said.

The European Investment Bank, the EU s soft-loan arm, said it had frozen its activities in Ukraine due to the violence.

The leaders of Germany and France said after talks in Paris that sanctions were only part of an approach to promote a compromise leading to constitutional reform and elections.

What is happening in Ukraine is unspeakable, unacceptable, intolerable, French President Francois Hollande told a joint news conference. German Chancellor Angela Merkel said targeted sanctions against Ukraine's leaders would show the EU was serious in pressing for a political solution. She made clear they were talking to all sides in the crisis, including Russia.
Scores of Ukrainians injured in worst street battles …
Diplomats cautioned that any sanctions would be largely symbolic, noting that similar Western measures had long failed to sway or unseat the rulers of Belarus or Zimbabwe.
At the Winter Olympics in Sochi, in neighboring Russia, Ukrainian Olympic Committee chief and former world pole vault champion Sergey Bubka said he was shocked by the violence and called for an end to the bloodshed.

There is no their Ukraine, or your Ukraine. It is OUR Ukraine, he said in a statement.
In staunchly pro European western Ukraine, opponents of Yanukovich declared political autonomy after seizing regional administrative buildings in the city of Lviv overnight and forcing police to surrender.

Protesters also took over regional authorities' headquarters in Ivano Frankivsk, blocked a road to a border crossing into Poland and torched the main police station in the city of Ternopil.
Many in the west, parts of which were first ruled from Moscow in World War Two, view Yanukovich as a corrupt ally of Russia and of business oligarchs in the Russian-speaking east.

STANDOFF.
Amid a tense standoff in the central Kiev square, thousands of protesters, many masked and in combat fatigues, confronted police across makeshift barricades for a second straight day.
Priests intoned prayers from a stage while young protesters in hard-hats improvised forearm and knee pads to protect themselves against baton blows. Others prepared petrol bombs.

They can come in their thousands but we will not give in. We simply don't have anywhere to go. We will stay until victory and will hold the Maidan until the end, said a 44year old from Ternopil who gave only his first name of Volodymyr.

Traffic entering Kiev were restricted and the capital's metro was closed to prevent protesters getting reinforcements.

Demonstrations erupted in November after Yanukovich bowed to Russian pressure and pulled out of a planned far-reaching association agreement with Brussels. Western powers urged him to turn back to the EU and the prospect of an IMF-supported economic recovery, while Russia accused them of meddling.

Ukraine has been rocked periodically by political turmoil since independence from the Soviet Union more than 22 years ago, but it has never experienced violence on this scale.

Monday's announcement of the $2 billion payment was seen as a signal that Russia believed Yanukovich had a plan to end the protests and that he had dropped any idea of bringing opposition leaders into government. Late last month, one leader of the opposition rejected an offer to become prime minister.

Additional reporting by Matt Robinson and Pavel Polityuk in Kiev, Sylvia Westall in Kuwait, Adrian Croft in Brussels and Karolos Grohmann in Sochi, Writing By Paul Taylor, Editing by Alastair Macdonald.


Editor: Julian Ovidiu, APPF & News Ukraine.