vineri, 28 februarie 2014

Ein Freispruch Ex-Bundespräsident als Mahnung


Wulff, Wörz, Kachelmann, Arnold  ist es Journalisten, Polizisten, Staatsanwälten zunehmend gleichgültig, wenn sie vorschnell Leben zerstören? Hoffentlich nicht.


Christian Wulff wurde zwei Jahre einer Straftat beschuldigt, die er nach Ansicht des Gerichts nicht begangen hat. Die Staatsanwaltschaft Hannover beantragte die Aufhebung seiner Immunität, woraufhin Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurücktrat. Dutzende Ermittler durchleuchteten in der Folge sein Privatleben. Seine Ehe ging in die Brüche.

Harry Wörz wurde  in einer ganz anderen Angelegenheit  mehr als zwölf Jahre lang einer Straftat beschuldigt, die er nicht begangen hat. Der Mann aus Pforzheim saß viereinhalb Jahre unschuldig im Gefängnis. Er kämpfte sich mehrfach durch alle Instanzen, bis er endgültig vom Vorwurf des Mordversuchs freigesprochen wurde.

Nun ist Wörz frei, verschuldet und psychisch am Ende.

Horst Arnold saß wegen eines falschen Vergewaltigungsvorwurfs im Gefängnis. Die Verurteilung der Frau, die sein Leben zerstört hat, erlebte er nicht mehr, weil er vorher tot vom Fahrrad fiel. 
Und was ist mit Jörg Kachelmann?


Ist es Journalisten, Polizisten, Staatsanwälten zunehmend gleichgültig, wenn sie für eine gute Story, einen schnellen Ermittlungserfolg, eine spektakuläre Anklage Leben zerstören? Hoffentlich nicht. Hoffentlich haben diejenigen recht, die darin vielmehr einen funktionierenden Rechtsstaat sehen, dass die Fehlurteile im Fall Wörz und Arnold überhaupt erkannt wurden. Sie sagen: Kachelmann ist doch freigesprochen worden  und Wulff doch auch.

Als Außenstehender kann man nur erahnen, was es für einen Menschen bedeutet, gejagt zu werden. Von Polizei, Justiz, Presse. Wie es ist, über Jahre einer institutionellen Übermacht ausgeliefert zu sein. 

Wulff jedenfalls wird sich nach dem Freispruch nun wohl darin bestätigt sehen, dass er ein Opfer von wild gewordenen Medien und jagdwütigen Staatsanwälten geworden ist.


Doch nicht die Medien haben ihn vor Gericht gebracht. Die Kammer selbst hat darüber entschieden, die Anklage zuzulassen. Vor Gericht nun ging es weder um den Hauskredit, zu dessen wahren Hintergrund sich Wulff vor dem niedersächsischen Landtag zunächst ausschwieg. Es ging nicht um die Reise nach Sylt, auch nicht um den Urlaub in der Maschmeyer-Villa auf Mallorca. Übrig geblieben waren ein Wochenende in München und der Besuch auf dem Oktoberfest.

Die Medien aber gerieten irgendwann außer Rand und Band. Plötzlich ging es um Abendkleider und ein Bobbycar. Es wirkt, als habe die Staatsanwaltschaft Hannover diesen Jagdeifer schließlich übernommen. Es ist eigentlich unvorstellbar, dass ein Richter der Anklagebehörde in seiner Urteilsbegründung erklären muss, dass sie neben belastendem Material auch entlastendes zu würdigen hat. So aber ist es im Fall Wulff geschehen.

Es bleibt die Frage, warum das Gericht die Anklage überhaupt zugelassen hat. Ist es wirklich vorstellbar, dass sich ein Ministerpräsident für Peanuts kaufen lässt?, fragte der Richter in seinem Urteil. Eine rhetorische Frage, die sich das Gericht vielleicht schon vorher hätte stellen sollen. Die Staatsanwaltschaft hatte Wulff in ihrer Anklage vorgeworfen, dass er sich von dem Filmförderer David Groenewold für insgesamt rund 750 Euro habe einladen lassen und im Gegenzug für dessen Film John Rabe bei Siemens um Unterstützung geworben habe. Das Gericht hatte den Vorwurf von Bestechlichkeit auf Vorteilsannahme zusammengestutzt, dann aber mehr Zeugen geladen, als die Staatsanwaltschaft gefordert hatte.

Richter Frank Rosenow ist ein freundlicher Mensch, er lacht viel. Doch er machte zu Beginn des Prozesses den Eindruck, als wolle er diesen, wie er ihn zu empfinden schien, lästigen bis lächerlichen Vorgang schnellst möglich vom Tisch haben. Rosenow hätte den Prozess gerne schon vor Weihnachten zu einem Ende gebracht. Er entschuldigte sich im Januar sogar bei Wulffs Verteidiger, dass es doch länger dauern werde. Die Staatsanwaltschaft aber hat seine Pläne mit immer neuen Beweisanträgen durchkreuzt.



Im Prozess aber war es richtig, die Vorwürfe nicht möglichst schnell, sondern möglichst gründlich zu entkräften. Ein ehemaliger Bundespräsident ist nicht innerhalb von ein paar Verhandlungstagen zu rehabilitieren. Ein Urteil, das der Bundesgerichtshof aufhebt und eine Revisionsverhandlung nach sich zieht, ist sicherlich das Letzte, was alle Beteiligten wollen.

Die Staatsanwaltschaft Hannover wird es vielleicht dennoch versuchen. So hatte sie es zumindest in der vergangenen Woche angedeutet. Am Tag des Freispruchs klang das schon anders. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft sprach von einer ausführlichen und seriösen Begründung, die das Gericht für seinen Freispruch geliefert habe. Das klingt, als sieht auch die Anklagebehörde wenig Chancen, gegen das Urteil erfolgreich vorzugehen.

Vielleicht liegen die Prioritäten der Anklagebehörde inzwischen aber auch woanders. Die Staatsanwaltschaft Hannover ist derzeit in anderer Sache mit ihrer Verteidigung beschäftigt. Im Fall Edathy wird ihr aktuell vorgeworfen, auf ihrer Pressekonferenz mit detaillierter Auskunft über bis dato unbekannte Einzelheiten weit übers Ziel hinaus geschossen zu sein.

Vielleicht tragen die Fälle Arnold, Kachelmann, Wörz und Wulff dazu bei, Polizisten, Juristen, Journalisten an die fundamentale Bedeutung der Unschuldsvermutung zu erinnern. Auch wenn es wie aktuell bei den Vorwürfen gegen Sebastian Edathy schwerfällt.



Editor: Julian Ovidiu B & APPF

Opernball Wien 2014

Opernball mit viel Eleganz eröffnet in Wiener 2014.


Die Eröffnung des Opernballs ging mit stilvollen Tanz- und Sängerdarbietungen über die Bühne.


Es sei die Rache der Geschichte an jungen Revolutionären, dass sie später einmal mit Frack und Orden bei solchen Sachen dabei sein müssen, meinte dereinst Bruno Kreisky. Solche Sachen nämlich, wie jene, die heute zum 58. Mal die Staatsoper zum Nabel der Nabelschau-Welt macht.

Widerstand zwecklos

Ergeben Sie sich! In Sachen Opernball ist Widerstand ohnedies zwecklos. Wenn Sie Österreicher sind, kommen Sie am selbsternannten Faschingshöhepunkt nicht vorbei. Da können Sie noch so sehr hoffen, der ORF möge Stichwort. Bildungsauftrag das Übertragen bleiben lassen und statt dessen Columbowiederholen. Tut er nicht. Er wiederholt zwar, aber statt Peter Falk gibt's die Highlights der letzten Opernballjahre. Zwecks televisionärem Vorglühen.
Verzagen Sie nicht! Sie sind nicht alleine. Die Rache der Geschichte, linkswalzend und champagnerperlend, trifft neben Revolutionären auch Journalisten. Wir haben Nachtdienst und müssen aufpassen, ob sich die Kardashian mit Veilcheneis bekleckert. Verlockend? Hier unser unmoralisches Angebot: Verbringen Sie die Nacht mit uns. Ab 20Uhr tickern wir los. Hardcore.


Editor: Julian Ovidiu B, APPF & News Wien

miercuri, 26 februarie 2014

In Olympische Dramen und Gold in Sotschi.

Für die einen waren die Olympischen Winterspiele ein wahr gewordenes Märchen, für die anderen entwickelten sich die Spiele zu einer Tragödie. Nicht nur die enttäuschten Favoriten die ohne Medaille wieder abreisen mussten durchlebten dramatische Momente. Auch viele der Gewinner mussten abseits der Wettkämpfe und Siegerehrungen durch schwere Zeiten.

Gleich zum Auftakt der Spiele erreichte das norwegische Team eine tragische Nachricht. Der Bruder der Langläuferin Astrid Jacobsen war am Tag vor der Eröffnungsfeier plötzlich und unerwartet gestorben. Als Marit Björgen im ersten Rennen der Langläuferinnen Gold für Norwegen gewann, brach das gesamte Team im Zielraum in Tränen aus. Doch damit war die Geschichte noch nicht beendet. Das ganze Team um Björgen musste nach dem Rennen heftige Kritik vom IOC einstecken, weil sie in Gedenken an den verstorbenen Bruder einen Trauerflor getragen hatten.

Mit dem gleichen Problem sahen sich die ukrainischen Athleten konfrontiert. Nachdem es in ihrer Heimat während der Spiele zu gewaltsamen Ausschreitungen mit vielen Opfern kam, stellte das Nationale Olympische Komitee der Ukraine einen Antrag beim IOC, um während der Rennen einen Trauerflor tragen zu dürfen. Das Ansuchen wurde abgelehnt. Bogdana Mazozka entschied sich danach dazu ein persönliches Statement zu setzten. Aus Solidarität mit den Kämpfern zu Hause beschloss sie auf den Start im alpinen Slalom zu verzichten und erklärte. Ich kann nicht an den Start gehen, wenn Menschen sterben, wenn die Regierung den Hauptgedanken der Olympischen Spiele, den Frieden, mit Füßen tritt.



Im Shorttrack Finale über 500 Meter passierte der britischen Starterin Elise Christie ein Malheur mit schweren Folgen. Die Schottin kam ins Rutschen, sorgte für ein regelrechtes Sturzfestival und riss Arianna Fontana und Seung. Hi Park mit sich zu Boden. Im Rennen über 1.500 Meter wurde sie wenige Tage später disqualifiziert und hatte sich damit endgültig unbeliebt bei den Fans gemacht. Diese machten ihrem Ärger über Twitter Luft und fingen an, Christie in ihren Postings zu drohen. Das Cyber Mobbing führte schließlich so weit, dass die unglückliche Athletin sich vom Kurznachrichtenportal abmeldete.



Bereits bevor die Spiele richtig begonnen hatten, waren sie für Maria Komissarowa schon wieder vorbei. Die russische Skicrosserin stürzte bei einer Trainingseinheit so schwer, dass sie sich einen Brustwirbel brach und nur knapp einer Querschnittslähmung entging. Nach zwei Operationen ist ihr Zustand inzwischen wieder stabil und sie konnte mit ihrem Rehabilitierungsprogramm beginnen.







Einem ähnlichen Schicksal konnte Felix Neureuther gerade noch entgehen. Die deutsche Goldhoffnung fuhr auf dem Weg zum Münchner Flughafen gegen eine Leitplanke und zog sich bei dem Unfall ein Schleudertrauma und eine Zerrung des Bandapparates zu. Dadurch konnte er erst verspätet nach Sotschi reisen und musste bis zur letzten Minute um seinen Start im Riesenslalom bangen. Schließlich konnte Neureuther zwar zu allen Wettbewerben antreten, musste aber ohne Medaille wieder nach Deutschland zurückkehren.



Die Goldmedaille von Adelina Sotnikowa sorgte für riesen Wirbel unter den Eiskunstläufern. Anstelle der Weltmeisterin Kim Yuna gab die Jury der Russin die höchste Punktezahl und machte sie somit zur Olympia-Siegerin. Experten hatten den Lauf der Südkoreanerin später als den eigentlich besten des Wettbewerbs eingestuft, außerdem wurde Sotnikowa nachgesagt, sie würde in zweifelhafter Verbindung zu einer Preisrichterin stehen. Die ganze Situation sorgte für heftige Diskussionen und schließlich zum Protest der Koreaner gegen das Endergebnis. 

Hollands Eisschnellläufer feierten eine regelrechte Medaillenflut während der 22. Winterspiele. Daran beteiligt war auch Jorien ter Mors, die Gold über 1500 Meter gewann. Direkt nach ihrem Triumph wurde die 24Jährige aber von ihren Gefühlen übermannt und kämpfte zwischen Freude und Trauer immer wieder mit den Tränen. Nach dem Tod ihres Vaters vor einigen Monaten konnte sie ihr Gefühlschaos in Sotschi kaum in Worte fassen. Mir geht jetzt alles durch den Kopf, was ich in den letzten Jahren mitgemacht habe. Die guten und die schlechten Erinnerungen. Erst habe ich meinen Papa verloren und dann das hier.


Tatjana Hüfner und Natalie Geisenberger sorgten auch im deutschen Team für eine ordentliche Portion Drama. Anstatt sich über die Gold- und Silbermedaille im Rodeln zu freuen, brach die Zweitplatzierte Hüfner einen Zickenkrieg los. Sie fühle sich ungerecht behandelt, weil sie den Eindruck habe, „dass eine Natalie Geisenberger deutlich mehr Unterstützung“ bekomme. Deshalb sei sie sich sicher, dass sie mit Silber bereits ihr Maximum erreicht habe. Wer meinen Weg ein bisschen verfolgt hat, weiß, dass es für mich nicht leicht war zuletzt. Mir wurde es schwer gemacht, mir wurden viele Steine in den Weg gelegt. 




















Editor: Julian Ovidiu B, AFP und APPF 

marți, 25 februarie 2014

Massenmord! Wo versteckt sich Janukowitsch?


GROSSE FAHNDUNG IN DER UKRAINE 

Die Ukraine sucht den Ex-Diktator: Nach seinem Sturz befindet sich der frühere Präsident auf der Flucht. 
Er soll zuletzt auf der Halbinsel Krim gesehen worden sein. 
Die Demonstranten in Kiew enterten derweil seinen prächtigen Präsidentenpalast. 

Die Demonstranten vom Maidan standen perplex vor dem Tempel von Ex Machthaber
Viktor Janukowitsch. 
Nach der Absetzung des ukrainischen Diktators versammelten sich 10.000 Menschen an der prächtigen Residenz. Doch es blieb überraschenderweise ruhig, die Revolutionäre plünderten nicht, sondern schauten sich staunend an, in welchem Protz der Ex-Präsident gelebt hatte.

Hat sich Janukowitsch auf der Krim versteckt?

Nach dem Machtwechsel hat die neue Führung den gestürzten Präsidenten wegen «Massenmordes» zur Fahndung ausgeschrieben. Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden, teilte der kommissarische Innenminister Arsen Awakow mit. Auch nach anderen ranghohen Amtsträgern werde wegen desselben Vorwurfs gefahndet. Awakow zufolge hielt sich Janukowitsch zuletzt auf der prorussisch geprägten Halbinsel Krim auf.
Janukowitsch war zuletzt in der ostukrainischen Stadt Donezk gesehen worden, von wo aus er am Samstagabend in Begleitung bewaffneter Leibwächter in einem Flugzeug das Land verlassen wollte. Grenzschützer verhinderten nach eigenen Angaben die Flucht. Die bisherige Opposition hatte am Wochenende nach monatelangen Protesten die Macht in Kiew übernommen und rasch alle wichtigen Posten besetzt. Die bis dahin regierende Partei von Janukowitsch kündigte an, in die Opposition zu gehen.

Editor: Julian Ovidiu B, APPF & APF

joi, 20 februarie 2014

Janukowitsch verkündet Waffenstillstand in der Ukraine.

Im Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition in der Ukraine haben beide Seiten einen Waffenstillstand vereinbart. Darauf einigten sich Präsident Viktor Janukowitsch und die Anführer der Opposition bei einem Treffen, wie es auf der Internetseite der Präsidentschaft hieß. Zudem sei die Fortsetzung von Verhandlungen vereinbart worden, um das Blutvergießen zu beenden und die Lage im Land zu stabilisieren.
Angesichts der tödlichen Gewalt in der Ukraine waren zuvor in der EU die Forderungen nach Sanktionen gegen die Staatsführung in Kiew lauter geworden. Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier, (SPD) und seine Kollegen aus Frankreich und Polen reisen am Donnerstagvormittag zu Vermittlungsgesprächen nach Kiew. Für den Nachmittag ist eine Dringlichkeitssitzung der EU Außenminister in Brüssel geplant.

Nach ihren Gesprächen in Kiew wollen Steinmeier und seine Kollegen Laurent Fabius und Radoslaw Sikorski in Brüssel Bericht erstatten. Bei der dortigen Sondersitzung wollen die EU Außenminister über mögliche Einreisebeschränkungen und Kontensperrungen für Mitglieder der ukrainischen Führung beraten.
In Kiew hatten sich am Dienstag die Ereignisse überschlagen. Nach heftigen Krawallen setzte die Regierung der Opposition ein Ultimatum bis zum Abend, die Proteste zu beenden, dann begannen die Ordnungskräfte mit der gewaltsamen Räumung des Unabhängigkeitsplatzes. Nach amtlichen Angaben wurden 26 Menschen getötet, darunter zehn Polizisten. Mehr als 600 Menschen wurden verletzt.

Staatschef Janukowitsch teilte am Mittwoch dann in einer kurzen Erklärung mit, er habe Wolodimir Samana als Armeechef durch den bisherigen Marinechef Juri Iliin ersetzt. Der 51jährige Iliin gilt als treuer Gefolgsmann Janukowitschs.

Die Sicherheitsdienste hatten einen landesweiten Anti, Terror, Einsatz angekündigt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sollten die Streitkräfte dabei auch Schusswaffen einsetzen können.

Editor: Julian Ovidiu, APPF & News Ukraine-Kiew

miercuri, 19 februarie 2014

Ukraine leader denounces coup bid, West readies sanctions.

KIEV. Reuters  Ukrainian President Viktor Yanukovich accused pro European opposition leaders on Wednesday of trying to seize power by force after at least 26 people died in the worst violence since the former Soviet republic gained independence.


European Union leaders condemned what they called the unjustified use of excessive force by the Ukrainian authorities and said they were urgently preparing targeted sanctions against those responsible for the crackdown.

The White House urged Ukraine to pull back riot police, call a truce and talk to the opposition. But the Ukrainian security services said they were launching an anti terrorist operation across the country after the seizure of government buildings, arms and ammunition dumps by extremist groups.

Protesters have been occupying central Kiev for almost three months since Yanukovich spurned a far-reaching trade deal with the EU and accepted a $15billion Russian bailout instead.

The sprawling nation of 46 million, with an ailing economy and endemic corruption, is the object of a geopolitical tugofwar between Moscow and the West. That struggle was played out in hand tohand fighting through the night, lit by blazing barricades on Kiev s Independence Square, or Maidan. As dusk fell on Wednesday, protesters braced for more police action.

Russian President Vladimir Putin and Yanukovich spoke by telephone during the night and both denounced the events as an attempted coup, a Kremlin spokesman said.

Russian Foreign Minister Sergei Lavrov, visiting Kuwait, blamed radical activists for the bloodshed and said. I cannot leave without mention the responsibility that lies with the West encouraging the opposition to act outside of the law.

Moscow announced on Monday it would resume stalled aid to Kiev, pledging a $2billion cash injection hours before the crackdown began. However, the money has not yet arrived and the Kremlin spokesman would not say when it would be paid.

Ukraine's hryvnia currency, flirting with its lowest levels since the global credit crunch five years ago, weakened to more than 9 to the dollar for the second time this month.

Battle Zone. After a night of petrol bombs and gunfire on Independence Square, black smoke billowed from a charred trade union building that protest organizers had used as a headquarters.

Security forces occupied about a third of the square  the part which lies closest to government offices and parliament  with protesters pouring in to reinforce their defenses on the remainder of a plaza they have dubbed Europa Maidan.

In a statement posted online in the early hours, Yanukovich said he had refrained from using force during three months of unrest but was being pressed by advisers to take a harder line. Without any mandate from the people, illegally and in breach of the constitution of Ukraine, these politicians  if I may use that term  have resorted to pogroms, arson and murder to try to seize power, the president said.

He declared Thursday a day of mourning for the dead. The state security service said it had opened an investigation into illegal attempts by individual politicians to seize power.
One opposition leader, former world champion boxer Vitaly Klitschko, walked out of a overnight meeting with Yanukovich, saying he could not negotiate while blood was being spilt.

When fighting subsided at dawn, the square resembled a battle-zone, the ground charred by Molotov cocktails. Helmeted young activists used pickaxes, and elderly women their bare hands, to dig up paving to stock as ammunition.

The Health Ministry said 26 people were killed in fighting in the capital, of whom 10 were police officers. A ministry official said 263 protesters were being treated for injuries and 342 police officers, mainly with gunshot wounds.

The interior ministry said five of the dead policemen were hit by identical sniper fire in the head or neck. Journalists saw some hardline protesters carrying guns at the barricades.

EU WEIGHS SANCTIONS
In Brussels, European Council President Herman Van Rompuy said the 28-nation EU, at an emergency meeting on Thursday, would impose sanctions on those blamed for the bloodshed.
Renewed clashes in Ukraine spark worst street violence …
Our ministers in the Foreign Affairs Council will at their meeting tomorrow examine targeted measures, such as financial sanctions and visa restrictions against those responsible for violence and use of excessive force, he said in a statement.

U.S. Secretary of State John Kerry, on a visit to Paris, will reiterate that Washington is open to imposing sanctions on Ukraine, a U.S. official said.

The European Investment Bank, the EU s soft-loan arm, said it had frozen its activities in Ukraine due to the violence.

The leaders of Germany and France said after talks in Paris that sanctions were only part of an approach to promote a compromise leading to constitutional reform and elections.

What is happening in Ukraine is unspeakable, unacceptable, intolerable, French President Francois Hollande told a joint news conference. German Chancellor Angela Merkel said targeted sanctions against Ukraine's leaders would show the EU was serious in pressing for a political solution. She made clear they were talking to all sides in the crisis, including Russia.
Scores of Ukrainians injured in worst street battles …
Diplomats cautioned that any sanctions would be largely symbolic, noting that similar Western measures had long failed to sway or unseat the rulers of Belarus or Zimbabwe.
At the Winter Olympics in Sochi, in neighboring Russia, Ukrainian Olympic Committee chief and former world pole vault champion Sergey Bubka said he was shocked by the violence and called for an end to the bloodshed.

There is no their Ukraine, or your Ukraine. It is OUR Ukraine, he said in a statement.
In staunchly pro European western Ukraine, opponents of Yanukovich declared political autonomy after seizing regional administrative buildings in the city of Lviv overnight and forcing police to surrender.

Protesters also took over regional authorities' headquarters in Ivano Frankivsk, blocked a road to a border crossing into Poland and torched the main police station in the city of Ternopil.
Many in the west, parts of which were first ruled from Moscow in World War Two, view Yanukovich as a corrupt ally of Russia and of business oligarchs in the Russian-speaking east.

STANDOFF.
Amid a tense standoff in the central Kiev square, thousands of protesters, many masked and in combat fatigues, confronted police across makeshift barricades for a second straight day.
Priests intoned prayers from a stage while young protesters in hard-hats improvised forearm and knee pads to protect themselves against baton blows. Others prepared petrol bombs.

They can come in their thousands but we will not give in. We simply don't have anywhere to go. We will stay until victory and will hold the Maidan until the end, said a 44year old from Ternopil who gave only his first name of Volodymyr.

Traffic entering Kiev were restricted and the capital's metro was closed to prevent protesters getting reinforcements.

Demonstrations erupted in November after Yanukovich bowed to Russian pressure and pulled out of a planned far-reaching association agreement with Brussels. Western powers urged him to turn back to the EU and the prospect of an IMF-supported economic recovery, while Russia accused them of meddling.

Ukraine has been rocked periodically by political turmoil since independence from the Soviet Union more than 22 years ago, but it has never experienced violence on this scale.

Monday's announcement of the $2 billion payment was seen as a signal that Russia believed Yanukovich had a plan to end the protests and that he had dropped any idea of bringing opposition leaders into government. Late last month, one leader of the opposition rejected an offer to become prime minister.

Additional reporting by Matt Robinson and Pavel Polityuk in Kiev, Sylvia Westall in Kuwait, Adrian Croft in Brussels and Karolos Grohmann in Sochi, Writing By Paul Taylor, Editing by Alastair Macdonald.


Editor: Julian Ovidiu, APPF & News Ukraine.

marți, 18 februarie 2014

Frauen von Pussy Riot in Sotschi festgenommen


Sotschi am rande der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat die Polizie die Aktivistinnen der kremlkritischen Punkband Pussy Riot und den Menschenrechtler Semjon Simonow kurzzeitig festgenommen.
Der Zugriff sei «brutal und grundlos» im Zentrum der russischen Stadt erfolgt, sagte Maria Aljochina von Pussy Riot am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Nadeschda Tolokonnikowa warf der Polizei vor, sie sei mit dem Gesicht über das Parkett gezerrt worden. Nach ihren Verhören wurden die Frauen sowie Simonow und auch einige festgenommene Journalisten wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeigte sich empört.

«Unter Präsident Wladimir Putin werden die olympischen Ringe zu Handschellen», teilte Amnesty-Sprecher John Dalhuisen mit. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) müsse sich einschalten. Dalhuisen warf den russischen Behörden Menschenrechtsverletzungen vor, indem sie massiven Druck auf Aktivisten ausüben würden. «Es geht um Menschen, die nur ihre Meinung sagen. (...) Fast täglich gibt es Berichte über Festnahmen», betonte er. IOC-Sprecher Mark Adams sagte der dpa zunächst: «Wir warten auf eine offizielle Bestätigung, aber es scheint mir ein Fall für die lokalen Behörden zu sein.»

Nach unterschiedlichen Medienangaben wurden den Frauen Diebstahl im Hotel oder ein Verstoß gegen Meldeauflagen vorgeworfen. Die Polizei gab auf dpa-Anfrage keinen Kommentar. Das Innenministerium teilte nach der Freilassung mit, es liege nichts gegen die Frauen vor. Der Menschenrechtler Simonow von der Organisation Memorial hatte vor allem die Ausbeutung von Gastarbeitern beim Bau der Olympiaanlagen kritisiert - zum Ärger der Organisatoren der Spiele, die als Prestigeprojekt von Kremlchef Wladimir Putin gelten.

«Wir haben keinen Widerstand geleistet. Aber sie sind mit grober Gewalt gegen uns vorgegangen. Sie zerrten uns in ein Polizeiauto», sagte Aljochina. Tolokonnikowa und sie seien in den vergangenen Tagen in Sotschi bereits mehrfach festgenommen worden, erzählte sie. «Am 16. wurden wir für sieben Stunden festgehalten, und am 17. waren wir zehn Stunden beim (Inlandsgeheimdienst) FSB», sagte sie. Tolokonnikowa kündigte wegen der «Polizeigewalt» eine Klage an.

Pussy Riot war nach eigenen Angaben in der Olympia-Stadt am Schwarzen Meer, um einen neuen Videoclip zu drehen mit dem Titel «Putin bringt Dir bei, die Heimat zu lieben». Aljochina und Tolokonnikowa waren im Zuge einer Amnestie nach fast zwei Jahren Haft am 23. Dezember 2013 frei gekommen. Beide waren nach einem Anti-Putin-Auftritt in einer Moskauer Kirche 2012 festgenommen und wegen «Rowdytums aus religiösem Hass» verurteilt worden.

Für Kritik hatte zuletzt auch die Verurteilung des russischen Umweltaktivisten und Olympia-Gegners Jewgeni Witischko zu drei Jahren Lagerhaft gesorgt. Der 40-Jährige Ökologe wirft den Organisatoren der Spiele Umweltzerstörung vor. Innenminister Thomas de Maizière hatte die Verurteilung als unverhältnismäßig kritisiert. Auch die Festnahme der italienischen Homosexuellen-Aktivistin Vladimir Luxuria im Olympia-Park hatte für Schlagzeilen gesorgt. Russland steht wegen Missachtung der Menschenrechte immer wieder in der Kritik.


Editor: Julian Ovidiu B & APPF

LONDON DIE FAVORITEN DER FILMPREIS - SAISON 2014 HABEN AUCH


London Die Favoriten der Filmpreis Saison 2014 haben auch bei den britischen Baftas abgesahnt. Der Sklaventhriller 12 Years A Slave aus USA ist in London als bester Film ausgezeichnet worden, das Science Fiction Drama Gravity wurde als bester britischer Film geehrz.   

Den Preis als Top-Hauptdarstellerin erhielt am Sonntagabend die Australierin Cate Blanchett für ihre Rolle im Film «Blue Jasmine». Prinz William ehrte zudem Queen-Darstellerin Helen Mirren bei der von vielen Stars besuchten Gala im Londoner Royal Opera House mit einem Sonderpreis der britischen Filmakademie. Der deutsche Schauspieler Daniel Brühl ging leer aus.

Bester Hauptdarsteller wurde der in London geborene Chiwetel Ejiofor, der die Rolle des schwarzen Amerikaners Solomon Northup in 12 Years A Slave spielt.

Gravity Regisseur Alfonso Cuarón räumte bei den britischen Filmpreisen auch die Trophäe für die beste Regie ab. Der Mexikaner gilt damit weiter als einer der Favoriten für die Academy Awards in Hollywood. Die Oscars werden Anfang März verliehen. Sein Weltraum Film mit Sandra Bullock und George Clooney in den Hauptrollen strich zudem mehrere Bafta Preise für seine Technik ein  unter anderem für den besten Sound, die besten visuellen Effekte und die beste Originalmusik.

Die Nominierung als bester britischer Film war umstritten, weil es sich bei Gravity eigentlich um eine US. Produktion handelt. Die britische Filmakademie hatte die Prämierung des Kinowerks, das in den USA auch für zehn Oscars ins Rennen geht, mit den Drehorten gerechtfertigt: Der Film wurde hauptsächlich in Großbritannien gedreht, zudem stammte das für die optischen Effekte zuständige Team von dort.

Das Formel 1 Drama Rush über Niki Lauda und James Hunt mit Daniel Brühl bekam einen Preis für den besten Schnitt. Brühl selbst, der den Rennfahrer Lauda spielt, war zwar als Nebendarsteller nominiert, wurde aber nicht ausgewählt.

Die Baftas gelten als letzter großer Testlauf vor der Oscar-Verleihung am 2. März. In den vergangenen Jahren hatten die Bafta Sieger immer wieder auch bei den Oscars triumphiert. 12 Years A Slave hatte bereits einen Golden Globe im Januar als bester Film gewonnen, auch Blanchett durfte sich für Blue Jasmine bereits über die Ehrung mit der goldenen Weltkugel freuen.

Während der Zeremonie in London wurde Helen Mirren mit der Bafta Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet  der höchsten Ehre der britischen Filmakademie. Den Preis übergab Prinz William. Mirren hatte seine Großmutter Queen Elizabeth II. sowohl in dem Film The Queen als auch im gleichnamigen Theaterstück im Londoner Westend verkörpert. Für die Filmrolle hatte die heute 68.Jährige im Jahr 2007 den Oscar als beste Schauspielerin erhalten. Zu Mirrens Vorgängern beim Fellowship Preis gehören prominente Namen wie Charlie Chaplin, Alfred Hitchcock, Steven Spielberg und Stanley Kubrick.

Zum neunten Mal führte Schauspieler und Autor Stephen Fry durch den Abend. Im Publikum saßen Stars wie Angelina Jolie, Brad Pitt und Uma Thurman.


Siegerin Blanchett erinnerte in ihrer Dankesrede an ihren Schauspielkollegen Philip Seymour Hoffman, der Anfang Februar in New York im Alter von 46 Jahren gestorben war. Phil, mein Kumpel, das ist für dich, sagte Blanchett. Ich hoffe, du bist stolz.

Editor: Julian Ovidiu B, APPF & APF 

Zwölfjährige umgebracht. Polizei nimmt Tatverdächtigen fest.

Spaziergänger in Bayern haben die Leiche eines zwölfjähriges Mädchens entdeckt. Möglicherweise wurde die Schülerin Opfer eines Sexualverbrechens.

Ihre an einem Weiher nahe Neuburg an der Donau gefundene Leiche weist massive Verletzungen auf, die auf ein Tötungsdelikt schließen lassen, wie ein Polizei sprecher in Ingolstadt sagte. Ein 26.Jähriger wurde festgenommen. Er steht unter dem dringenen Tatverdacht, die Zwölfjährige umgebracht zu haben. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.


Das Mädchen war bereits am Samstag von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden. Einen Tag später entdeckten Spaziergänger das tote Kind. Der Fundort der Leiche ist den Polizeiangaben zufolge auch der Tatort. Laut Bild, Zeitung hatte das Mädchen kurz vor ihrem Verschwinden noch eine SMS an ihre Freundin geschrieben. Hier ist ein grünes Auto. Das verfolgt mich!

Im Zuge der Ermittlungen kam ein Zeugenhinweis auf ein verdächtiges Auto.  Als Wagen und Fahrer kontrolliert werden sollten, flüchtete der Mann. Er lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Bei Donauwörth wurde das Auto gestoppt und der Fahrer festgenommen. Der Wagen wurde zur Spurensicherung sichergestellt.

Nach den Polizeiangaben sind Tatverdächtiger und Opfer nicht miteinander verwandt oder bekannt. Es handelt sich wohl um eine Zufallsbekanntschaft, sagte der Sprecher. Über die Ergebnisse der Vernehmung des Mannes teilte der Polizeisprecher zunächst nichts mit. Gegen den 26.Jährigen aus dem Raum Eichstätt liefen aber bereits früher Verfahren mit sexuellem Hintergrund. Taucher suchten in dem Weiher nach Gegenständen, die im Zusammenhang mit dem Verbrechen an der Zwölfjährigen stehen könnten.

Editor: Julian Ovidiu, APPF & APF

Preis - Liebe zwischen ungleichen Männern.

Der Teddy Award für den besten Essayfilm ging an Der Kreis von Stefan Haupt. Der auf wahren Begebenheiten beruhende Film schildert den Kampf zweier ungleicher Männer um ihre Liebe in der Schweiz der 40er und 50er Jahre. Das Netzwerk um die Zeitschrift Der Kreis überlebte in Zürich als einzige Schwulenorganisation die Herrschaft des Nazi Regimes und blühte in der Nachkriegszeit zu einem international beachteten Underground-Club auf. Hier verliebt sich 1956 der schüchterne Lehrer Ernst Ostertag in den Travestie Star Röbi Rapp und versucht, für die Normalität seines Schwulseins zu kämpfen.


In der Begründung der Jury heißt es, der Film unterstreiche die Notwendigkeit und Dringlichkeit, Homophobie weltweit zu bekämpfen.
Als bester queerer Kurzfilm wurde Mondial 2010 von Roy Dib ausgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen zwei Liebende, die in einem Land leben, in dem Homosexualität als schwere Straftat geahndet wird. Der Film nehme die Zuschauer mit auf eine Reise durch eine gefährliche Landschaft, wo Unsichtbarkeit ein notwendiger Aspekt queeren Überlebens sie, so die Begründung der neunköpfigen Jury, die die Gewinner aus 34 Filmen aus allen Sektionen der Berlinale gewählt hat. Damit ist der Teddy der einzige schwul-lesbische Filmpreis, der offizieller Teil eines großen Filmfestivals ist.

Spezial Preise für Elfi Mikesch und Rosa von Praunheim.

Die Gewinner der Spezial Preise für eine künstlerische Lebensleistung standen bereits vorab fest. Gewürdigt wurde die deutsch österreichische Regisseurin Elfi Mikesch, die dieses Jahr auf der Berlinale mit dem Drama Fieber vertreten ist. Der Special Teddy Award ging außerdem an den Berliner Regisseur Rosa von Praunheim, der sich bereits seit den siebziger Jahren als Filmemacher für schwul-lesbische Themen einsetzt. Der Ausnahmeregisseur hatte bereits im vergangenen Jahr auf der Berlinale einen Preis für sein Lebenswerk bekommen.

Teddy seit 1992 offizieller Berlinale. Preis. 

                                                  Neben von Praunheim wurde auch Elfi Mikesch für ihre Verdienste geehrt.

Die Teddy Awards wurden erstmals 1987 vergeben, inspiriert von dem Schauspieler und Filmemacher Manfred Salzgeber und von Wieland Speck, der seit 1992 bei der Berlinale Leiter der Sektion Panorama ist. Drei Jahre später richteten die Organisatoren erstmals eine festliche Gala zur Verleihung aus. 1992 schließlich wurde der Teddy in die offizielle Liste der Berlinale Preise aufgenommen.

Erster Preisträger war kein Geringerer als Pedro Almodóvar für seinen Film Das Gesetz der Begierde. Später folgte eine Vielzahl mittlerweile weltberühmter Regisseure, Schauspieler und Aktivisten, darunter Gus van Sant My Private Idaho, Oscarpreisträgerin Tilda Swinton, François Ozon Swimming Pool, John Hurt und Helmut Berger.

Editor: Julian Ovidiu B & APPF

Der Teddy geht an brasilianischen Nachwuchsregisseur - STOP HOMO PHOBIA - ...

Bevor am Samstag die Bären verteilt werden, feierte am Freitag schon mal der kleine Bruder eine große Gala. Der Teddy Award. Er ist weltweit der einzige schwul lesbische Filmpreis, der offizieller Teil eines großen Filmfestivals ist. Die Jury setzte gleich zwei Zeichen gegen Homophobie und wählte einen jungen Brasilianer zum großen Sieger.
Schon vor der Bären Verleihung am Samstag gab es am Freitagabend eine schillernde Gala. In der Komischen Oper in Berlin Mitte wurden zum 28. Mal die Teddy Awards verliehen. Mit ihnen werden auf der Berlinale die besten Filme zu queeren Themen ausgezeichnet.

Der Preis für den besten Spielfilm ging an den Brasilianer Daniel Ribeiro für seinen Film Hoje Eu Quero Voltar Sozinho The Way He Looks. Im Mittelpunkt steht ein 15 jähriger blinder Junge, dessen Gefühlsleben durch die Ankunft eines neuen Mitschülers durcheinander gebracht wird. In der Begründung der Jury heißt es, Regisseur Ribeiro habe in seinem Spielfilmdebüt ein großartiges Drehbuch, starke Charaktere, schauspielerische Leistung, Kameraführung und Musik  kombiniert.

Editor: Julian Ovidiu B & APPF