miercuri, 24 iunie 2015

11 mal - Queen Elizabeth II. zu Staatsbesuch in Berlin gelandet.

Die britische Königin Elizabeth II. ist am Abend zu ihrem fünften Staatsbesuch in Deutschland auf dem Berliner Flughafen Tegel gelandet. Zum Auftakt ihrer viertägigen Visite wurden die 89-jährige Monarchin und ihr fünf Jahre älterer Ehemann Prinz Philip auf dem militärischen Teil des Flughafens vom Wachbataillon der Bundeswehr mit 21 Salutschüssen willkommen geheißen. Im Anschluss eilte das Königspaar, angeführt von einer Motorradeskorte der Polizei, auf direktem Weg zu ihrer Unterkunft, dem berühmten Luxushotel Adlon am Brandenburger Tor.

Der Queen und ihrem Ehemann steht in den kommenden Tagen ein straffes Programm bevor.
Am Mittwochvormittag wird Elizabeth II. von ihrem offiziellen Gastgeber, Bundespräsident Joachim Gauck, in Schloss Bellevue begrüßt. Anschließend fahren beide Staatsoberhäupter gemeinsam auf einem Boot über die Spree bis zum Kanzleramt. Dort wird Elizabeth II. zu einem halbstündigen Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet.

Am Mittwochnachmittag besucht die Königin unter anderem eine von ihr ins Leben gerufene Vortragsreihe an der Technischen Universität TU Berlin. Bis zu ihrem Abflug am Freitag will Elizabeth II. zudem die Paulskirche in Frankfurt am Main sowie das ehemalige Konzentrationslager Bergen-Belsen in Niedersachsen besichtigen. Dass Elizabeth II. Deutschland bereits zum fünften Mal in ihrer 63-jährigen Amtszeit besucht, gilt als Ausdruck der besonderen Wertschätzung der Queen für die Bundesrepublik.
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Der fünfte Staatsbesuch in Deutschland beginnt für die Queen am Mittwoch mit einem vollen Programm. Ihren ersten Termin hat die britische Königin Elizabeth II. mit Bundespräsident Joachim Gauck, der offiziell eingeladen hat.

Nach dem Empfang fährt die 89 Jährige mit ihrem Mann Prinz Philip 94 auf einem Boot zum Kanzleramt. Auf ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) folgt eine Kranzniederlegung an der Neuen Wache.

Dieser Besuch ist etwas Besonderes, hatte der britische Botschafter Sir Simon MacDonald vorab betont. Ihren fünften Staatsbesuch macht die Queen genau 50 Jahre nach ihrem ersten Im Jahr 1965 blieb sie elf Tage in der Bundesrepublik. Der erste Besuch der Königin nach Ende des Zweiten Weltkriegs galt als Zeichen der Versöhnung.

Diesmal reist Elizabeth II. schon am Freitagmorgen wieder ab nach Stationen unter anderem in Frankfurt am Main und an der Gedenkstätte Bergen Belsen in Niedersachsen.

Die Queen war am Dienstagabend mit einer Sondermaschine in der Hauptstadt gelandet und dabei in Königsblau mit türkisfarbenem Hut gekleidet. Zuletzt war die Monarchin im November 2004 zu einem Staatsbesuch in Deutschland.

Den Mittwoch verbringt die Königin komplett in der Hauptstadt. Nach einer Mittagspause besucht sie am Nachmittag die Queen's Lecture an der Technischen Universität eine Vortragsreihe zu ihren Ehren.

Die Vorlesung hält der Direktor des Britischen Museums in London, Neil MacGregor, der Intendant des Berliner Kulturzentrums Humboldtforum wird. Dabei soll es um Dinge gehen, die für die Deutschen typisch britisch sind.

Abends lädt dann der Bundespräsident zum Staatsbankett 136 Gäste werden dazu im Schloss Bellevue erwartet. Was auf den Tisch kommt, blieb zunächst geheim.

duminică, 21 iunie 2015

36. Christopher Street Days am 11.und 12.07.2015

Ist, was wir daraus machen heißt das Motto des 36. Christopher Street Days am 11. und 12.7.2015 in München: Mit einer großen Politparade, Rathausclubbing und einem Open Air Straßenfest rund um den Marienplatz feiern Schwule und Lesben für mehr Toleranz. Bereits am 4.7. beginnt die Pride Week mit täglichen Veranstaltungen. 

Das Wochenende des Christopher Street Days ist der Höhepunkt der neuntägigen PrideWeek, die vom 4.7. bis 12.7.2015 mit rund 40 Veranstaltungen eine ganze Woche lang Toleranz und Vielfalt feiert. Mit Partys, Tanz Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Grillabenden und Filmen informieren und unterhalten Vereine und Clubs die Szene. Den Auftakt macht wie seit vielen Jahren das Lesbische Angertorstraßenfest am 4.7.2015 von 15 bis 23 Uhr.
Die Politparade am Samstag, 11.07.2015 ist das farbenfrohste Spektakel während der PrideWeek. Auffällig dekorierte Wagen, über 50 Gruppen und mehrere Tausend Teilnehmer in teils aufreizenden Kostümen ziehen ab 12 Uhr durch die Innenstadt. Mit Parolen für mehr Akzeptanz und Gleichstellung, fantasievollen Verkleidungen und Frisuren demonstrieren Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender für ihre Rechte. Der Umzug führt über die Dienerstraße, den Stachus, weiter über die Sonnenstraße, das Sendlinger Tor, das Glockenbachviertel und schließlich über die Frauenstraße und das Tal zurück zum Marienplatz. An die 90.000 Zuschauer feierten 2014 ausgelassen am Rande der Strecke.

Am Wochenende des 11. und 12.7. tobt auf dem Marienplatz und Rindermarkt das große CSD Straßenfest. Auf den Bühnen sorgen Bands, Showeinlagen, Talkrunden und DJs für Unterhaltung. Vereine und Institutionen der Szene informieren über ihre Aktivitäten. Der Samstag beginnt auf dem Marienplatz mit politischen Reden um 11 Uhr als Vorbereitung auf die Parade. Bis zur offiziellen Eröffnung des CSD Wochenendes legt DJ James Munich auf. Um 15:30 Uhr begrüßen Oberbürgermeister Dieter Reiter und Thomas Niederbühl die Gäste des CSD. Bis um Mitternacht steigt dann ein Bühnenprogramm mit Talk und Musik u.a. mit dem DSDS Finalisten Fady Maalouf, der Deutschpop Band Ohrenpost und Chill-Out von DJane Eléni.

Ein witziges Highlight am Sonntag ist das Pumps Race von 17 bis 19 Uhr, bei dem auf High Heels durch ein Hindernis Parcours gestöckelt wird. Musikalische Gäste am Sonntag sind u.a. die österreichischen Volksmusiker Holstuonarmusigbigbandclub, der irische ESC Teilnehmer Ryan Dolan und die Revival Band Abba 99.

Für Kinder öffnet der CSD am Samstag auf dem Marienhof von 12 bis 18:30 Uhr die Regenbogenfamilien Area. Hier tollen Kinder in der Hüpfburg, malen Bilder, lassen sich schminken und testen ihre Geschicklichkeit bei Spielen.


Editor: AppF.

duminică, 14 iunie 2015

Im Herbst 2015 geht die Welt unter oder und ende.

Verschwörungstheoretiker sind sich sicher: Ende September wird die Welt untergehen, und diesmal wirklich. Grund dafür ist ein Asteroid. Aber auch Jesus spielt eine Rolle. 
In einschlägigen Blogs schreiben sich Verschwörungstheoretiker bereits seit Monaten die Finger wund. Sie warnen davor, dass schon sehr bald die Welt untergehen wird. An welchem Tag genau, das wissen die Apokalyptiker nicht, nur dass es in einem Zeitfenster von sieben Tagen geschehen soll: zwischen dem 22. und 28. September 2015.

Einige Blogger warnen, dass in diesem Zeitraum ein großer Asteroid die Erde treffen soll, und damit die gesamte Zivilisation auslöschen würde. Man fühlt sich dabei unweigerlich an den Film Armageddon erinnert, in dem Bruce Willis noch im letzten Augenblick die ultimative Katastrophe abwenden kann.

Unter Verschwörungstheoretikern wird der prophezeite Untergang im Herbst mit dem Tag der Entrückung in Verbindung gebracht. An diesem Tag soll Jesus auf die Erde zurückkehren und seine Anhänger in das Himmelsreich führen, wobei er Ungläubige dem Teufel überlässt.

Die NASA und andere Weltraumorganisationen geben allerdings keinen Grund zur Panik. Die rund 500 Asteroiden, die der Erde potenziell gefährlich werden können, haben die Wissenschaftler stets unter Beobachtung. Für September ist kein Weltraumgestein unterwegs, dass auf der Erde einschlagen könnte.


NASA.

duminică, 7 iunie 2015

Sehr-Massive Polizei-präsenzbei Anti G7-Demonstration gesteren

Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot ziehen derzeit Tausende G7-Gegner durch Garmisch-Partenkirchen. Es gab erste Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, mehrere Menschen wurden verletzt. Weitgehend verläuft der Protest bislang aber friedlich.

Die Gegner des G7-Gipfels haben mit Verzögerung ihren Protestzug durch Garmisch-Partenkirchen begonnen. Nach Angaben der Polizei beteiligen sich etwa 3600 Menschen, nach Angaben des Protestbündnisses Stop G7 Elmau sind es 5000 Teilnehmer. Zu den Verzögerungen kam es wegen eines Streits der Polizei mit den Veranstaltern über die Position eines Lautsprecherwagens im Demonstrationszug.

Die Demonstranten riefen Parolen wie Hoch die internationale Solidarität. Auf einem Transparent an der Spitze des Zuges stand. Gemeinsam kämpfen gegen Kapitalismus, Rassismus und Krieg. Sie protestieren damit gegen das Treffen der Staats und Regierungschefs der sieben größten Industrienationen im zehn Kilometer entfernten Schloss Elmau. Zugleich fordern sie alternative Konzepte etwa für die Armutsbekämpfung und die Klimapolitik.



Editor: AppF & Julian Ovidiu

Auf-Großemarsch gegen G7 - Massives Polizeiaufgebot in Garmisch-Partenkirchen.

Begleitet schon viele von Großen Polizeiaufgebot zogen einige Tausend Gegner des G7-Gipfeltreffens durch in Garmisch-Partenkirchen. Bei einzelnen Zwischenfällen gab es Verletzte.

Krieg der Armut, Stop TTIP!, Für eine humane Flüchtlingspolitik, Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft die Forderungen an die Gipfelteilnehmer der sieben führenden Industriestaaten G7, sind bunt und vielfältig. Erwartet hatte man im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen bis zu 10.000 Aktivisten, es kamen aber offensichtlich weit weniger. Amtlich war von 3.600 Teilnehmern die Rede, die Organisatoren sprachen von 5.000.

Sie konnten erst nach rigiden Auflagen der Polizei zu ihrem Demonstrationszug durch die Gemeinde starten. Dabei kam es zu vereinzelten Zwischenfällen. Radikale Gipfelgegner warfen mit Rauchbomben und Nebelraketen und griffen mit Flaschen, Feuerlöschern und Fahnenstangen an. Die Beamten setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein, unter den Verletzten war auch mindestens ein Polizist.

Sorge bereiteten den Behörden insbesondere einige Hundert gewaltbereite Autonome, Anarchisten und Antifaschisten, die auch aus den Nachbarländern eingereist sind. Sprecher des Aktionsbündnisses Stop G7 Elmau bekräftigten ihren Appell an die Globalisierungsgegner, keine Gewalt anzuwenden, beklagten aber auch das überwältigende Aufgebot an Polizeikräften, das als Provokation aufgefasst werden könne.


Editor: APPF

vineri, 5 iunie 2015

Greenpeace Deutschland Bundeskanzlerin Merkel hat sich moralisch geschwächt.

Der Chef der Umweltschutzorganisation Greenpeace International hat die Klimapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert. Sie hat sich selbst moralisch geschwächt, sagte Kumi Naidoo in einem Interview mit Yahoo Nachrichten kurz vor dem Beginn des G7-Gipfels auf Schloss Elmau.
Herr Naidoo, Sie haben mehrere Gipfel aus der Nähe beobachtet. Was versprechen Sie sich von diesem in Elmau?

Kumi Naidoo: Wir schleppen uns von einer Enttäuschung zur anderen. Da kommen die Chefs der mitunter wirtschaftsstärksten Länder der Welt zusammen. Unser Planet steht vor einem ökologischen Kollaps, da müsste dringend gegen gesteuert werden. Doch am Ende solcher Gipfel hört man dann Verpflichtungserklärungen mit so vielen und großen Schlupflöchern, dass man mit der Air Force One durchfliegen könnte.

Nun geht es in Elmau auch um den Schutz der Meere. Ist das das richtige Thema für den richtigen Ort?
Die Ozeane sind stark bedroht und sind schrecklichen Bedingungen ausgesetzt. Nur ein Prozent unserer Hochsee ist geschützt. Und zu den G7-Staaten zählen die mächtigsten Fischernationen der Welt. Klimawissenschaftler fordern, dass 80 Prozent aller in den Meeren vermuteten Reserven an Kohle, Öl und Gas bleiben sollten, wo sie sind nur so hätte man eine Chance, eine weitere Erderwärmung aufzuhalten. Und da wird es zum Nonsens, dass sich G7-Staaten daran machen, Millionen von Dollar in den Abbau dieser Reserven zu investieren. US-Präsident Obama hat Shell die Erlaubnis erteilt, in der Arktischen See nach Öl zu suchen da würde es helfen, wenn andere G7-Führer wie Merkel ihn während des Gipfels davon abbringen könnten.

Also ist es gut, wenn man in Elmau darüber spricht?
Mal sarkastisch geantwortet: Da am Ende von G7-Gipfeln nur leere Worte und vage formulierte Resolutionen stehen, ist es fast egal, worüber die diesmal in Elmau sprechen oder was sie beschließen werden. Schauen Sie sich mal die Gipfelerklärungen der vergangenen 20 Jahre an nicht einmal 20 Prozent wurden annäherungsweise umgesetzt.

Sollte man sich den Aufwand sparen?
Es würde nicht fehlen. Eine Milliarde Menschen sind abhängig von den Meeren. Die aber leiden durch Kohleverschmutzung, Überfischung, auslaufende Öle und durch die Verkippung giftiger Stoffe. Der G7-Gipfel aber könnte hier politischen Willen zeigen und dieses Thema ansprechen wenigstens kann er damit Diskurse beeinflussen. Vielleicht bleibt ja etwas hängen.

Oder benutzen die G7-Chefs den Schutz der Meere als reines Feigenblatt, um sich mit warmen Worten zu schmücken?
Auf jeden Fall auch. Wenn die Hälfte ihrer Aussagen über die Ozeane dasselbe sein wird, was sie schon vorher versprochen haben, ist es ein Ritual der warmen Worte. Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel ist sehr schlau. Sie weiß, dass Kanada und Japan ihre Klimapolitik nicht umgehend ändern wollen. Kanadas Premierminister Stephen Harper will sein Land in einen Ölstaat verwandeln. Er wird jede Bewegung hin zu Klimaschutz blockieren. Also mag es eine leichtere Option sein, statt den Klimawandel die Ozeane anzusprechen.

Aber auch die Klimapolitik ist von Merkel auf die Agenda in Elmau gesetzt worden.
Die Emissionen von Kohlenstoff müssen massiv gesenkt werden. Was die G7-Staaten da bisher als ihre Ziele erklärt haben, ist einfach nur pathetisch. Ein Ziel von Elmau muss sein, dass sich die G7-Staaten zu ehrgeizigen Emissionssenkungen bekennen und den Wechsel hin zu einem hundertprozentigen Verlass auf saubere und erneuerbare Energien beschleunigen. Dann könnte der Gipfel helfen, dass die UN-Klimakonferenz in Paris Ende dieses Jahres zu einem Erfolg wird und nicht zu einer Wiederholung des desaströsen Klimagipfels 2009 in Kopenhagen. Dort geschah einfach nichts, welches auf die dringenden Warnungen der Wissenschaft und auf die Verdopplung extremer Wetterphänomene in den letzten zehn Jahren antwortete.

Kanada hat die Ölgewinnung aus Teerasche bei den Statistiken über die Kohlenstoffemissionen schlicht ausgeklammert.
Diese Taschenspielertricks müssen ein Ende haben. Das Leben auf unserem Planet ist doch kein Pokerspiel. Die G7-Staaten müssen ein starkes Signal aussenden, dass sie es mit Klimaschutz ernst meinen. Wenn nicht, was wird das anderen Ländern über ihre Ziele sagen?

Was soll Merkel denn in Elmau unternehmen? Es gibt eine Art transatlantischen Graben beim Klimaschutz. Die USA zum Beispiel wollen in arktischen Gewässern nach Öl bohren.
Nun, ich würde die USA nicht in einem Atemzug mit Kanada nennen. Präsident Barack Obama steht den Klimazielen Merkels viel näher als Harper. Die Kanzlerin muss den Mut finden zu sagen, Leute, wir müssen ehrlich sein. Die Wissenschaft kennt keine Zweifel der von Menschen verursachte Klimawandel nagt am Planeten. Wir müssen uns ändern! Bisher aber gehen die G7-Chefs mit dem Klimawandel so um wie die Besatzung der Titanic. Sie ordnen die Liegestühle, während unser Erdenschiff sinkt. Das wird ein harter Job für Merkel.

Trauen Sie es ihr zu?
Sie ist gerade nicht in einer starken Position. Sie hat sich selbst moralisch geschwächt. Um vor ihren Amtskollegen in Elmau mit echter Autorität auftreten zu können, müsste sie vorher einiges klar machen: Sie muss sich zur Einführung einer Kohlenstoffsteuer bekennen, wie es ihr Koalitionspartner SPD fordert. Die Energiewende in Deutschland ist eine gute Sache, sie bewegt sich in die richtige Richtung. Was wir nun brauchen, ist eine globale Energiewende.

Immerhin kennen Sie das Wort Energiewende auf Deutsch.
lacht ich habe gehört, dass das bekannteste deutsche Wort in der Welt bald nicht mehr Blitzkrieg sein wird, sondern Energiewende. Nun, als ich in Oxford studierte, war eine meiner Mitbewohnerinnen und Freunde aus Deutschland. Sie kochte hervorragend. Also lernte ich auf Deutsch zu sagen. Danke für die gute Suppe. Mehr kann ich nicht.

Vielleicht werden das die G7-Chefs Merkel in Elmau sagen!
So höflich wie Studenten werden sie hoffentlich zumindest miteinander umgehen!
Sehen Sie in einem der G7-Gipfelteilnehmer eine starke Persönlichkeit mit dem Potenzial, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen? Etwas gegen Widerstände durchzusetzen, auch wenn man persönlich davon nicht profitiert?
Merkel könnte am ehesten diese Rolle einnehmen. Aber auch sie ist von Industrieinteressen gekettet, und ihre Partei CDU unterstützt ihre Vision der Energiewende nicht vollends. Aber jetzt kommt es nicht darauf an, mit dem Finger auf Andere zu deuten. Uns läuft die Zeit davon. Da müssen die politischen Führer versuchen, nationale Interessen beiseite zu schieben und moralischen Mut zeigen.

Ist es Ihrer Meinung schon zu spät, um sich dem Klimawandel zu stellen?
Die Folgen spüren wir schon heute. Schäden in Milliardenhöhe entstehen durch Taifune und Dürren jedes Jahr. Klimafolgen bedeuten den Verlust von Menschenleben, Existenzgrundlagen und Infrastruktur. Aber ich bin davon überzeugt, dass es noch nicht zu spät ist, die schlimmsten Folgen zu verhinderm
das ist aber für Menschen in Europa zum Beispiel weit weg.

Ok, für einige Menschen wird es wegen der Passivität der Regierungen schon zu spät sein, besonders für Menschen auf kleinen Inseln und an tief liegenden Küsten. Es gibt Regionen, die nur mit großem Aufwand gerettet werden können. Und mit aller Wahrscheinlichkeit werden sie durch steigende Meeresspiegel überflutet werden. Wir werden durch die weit reichenden Folgen des Klimawandels verlieren wenn wir uns nicht schnell von fossilen Brennstoffen abkehren und dramatisch den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Für die Mehrheit der Menschheit unseres Planeten gibt es aber noch ein kleines Zeitfenster, saubere Energie als Lösung für den Klimawandel anzunehmen.

Der G7-Gipfel wird sich mit einigen brennenden Problemen kaum beschäftigen: wie etwa mit den Konflikten in der Ukraine und in Syrien. Sind Sie erleichtert, weil so mehr Raum für Umweltthemen beim Gipfel ist?
Die G7-Staaten meiden diese Konflikte, weil sie oft nicht Teil der Lösung, sondern Teil der Probleme sind. Können sie neutrale Beobachter oder Schiedsrichter sein, wenn sie starke Interessen in einigen dieser Länder verfolgen?

Wie sind die G7-Staaten Teil des Problems in Syrien?
Historisch gesehen sind sie es. Die US-Außenpolitik zum Beispiel folgt noch immer der Logik des Kalten Krieges. Öl erscheint oft westlichen Regierungen als wichtiger als Menschenrechte und Umweltschutz. Sieben Länder allein in einem Schloss in den bayerischen Alpen können da gar nichts erreichen das ist eine alte und anachronistische Idee.

Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und diesen Konflikten?
Unbedingt. Und das sind nicht nur meine Worte, sondern auch die von CIA und Pentagon. Die versuchten schon 2003 dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush zu erklären, dass die größte Bedrohung für Frieden, Sicherheit und Stabilität im kommenden Jahrzehnt nicht von Terroristen oder von konventionellen Konflikten ausgeht, sondern von den Folgen des Klimawandels.

Zumindest hat es in Syrien vor Ausbruch des Bürgerkrieges eine lange Dürreperiode gegeben mit einem Niedergang der Landwirtschaft.
Zum Beispiel. Die Leute lebten seit Jahrzehnten in einem autoritären Staat. Dürre als Folge des Klimawandels wird diese Region noch öfters heimsuchen. Sie sorgte in Syrien für einen Verlust fruchtbaren Lands, und plötzlich konnte der Staat seine Leute nicht mehr angemessen ernähren. Wir können uns ausmalen, dass dies ein Grund gewesen ist, warum die Leute sich gegen die Assad-Regierung erhoben haben.

Was halten Sie von der Geographie Elmaus? Der Gipfel wird inmitten einer geschützten Natur stattfinden. Wäre Manhattan nicht einfacher gewesen?
Seit 15 Jahren gibt es eine beunruhigende Entwicklung bei diesen Gipfeln. Man findet sie zunehmend an entlegenen Orten. Es ist eine traurige Reaktion, die zeigt: Die Politiker haben Angst vor ihren eigenen Wählern. Sie befürchten friedliche Proteste gegen ihre Politik. Das ist ein trauriger Ausdruck für den Zustand unserer Demokratie.

duminică, 24 mai 2015

Große Party am Marienplatz Fußballmannschaft Bayern heute.

Den Statiktest hat der Münchner Rathausbalkon bestanden: Erstmals feierten Frauen und Männerteam des FC Bayern gemeinsam die Meisterschaft. Die Jubelstimmung war nach den Enttäuschungen der Vorwochen allerdings eher gebremst.
Der Rathausbalkon auf dem Münchner Marienplatz brach dann doch nicht zusammen. Er trug die Fußballfrauen und männer des FC Bayern, zum ersten Mal standen ja beide nach ihren gewonnenen Meisterschaft dort oben. Der Vorstandsvorsitzende Karl Heinz Rummenigge hatte zuvor bei seiner Rede im Großen Sitzungssaal noch Bedenken geäußert. Wir sind sehr, sehr glücklich, dass wir heute mit euch auf dem Balkon stehen dürfen. Das ist dann gleichzeitig der Statiktest.

Rund 20.000 Menschen hatten das Schauspiel nach Klubangaben verfolgt, das Gelände musste früh wegen Überfüllung geschlossen werden, U-Bahne und S-Bahnen fuhren die Haltestelle im Herzen Münchens gar nicht mehr an. Die im grünen Dirndl erschienene Kapitänin der Bayern Frauen, Nationalspielerin Melanie Behringer, sagte dazu den schön-ironischen Satz.Ich denke, die sind nicht alle wegen uns hier. Die Mehrzahl wollte natürlich Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und die anderen sehen. Auch ihre Augen waren klein, wie die der Frauen.

Bis spät in die Nacht hatten sie bei der internen Meisterfeier im Münchner Postpalast die Titel begossen. Der Letzte ist um Viertel nach fünf gegangen, sagte Rummenigge, Bastian Schweinsteiger sei das gewesen. Der Vorstand hat dann die Tür abgeschlossen, wie sich das gehört.
Auch der Bürgermeister jetzt ein Roter.
Stolz gerierte sich auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter von der SPD. Gratulation eines mit einem sehr roten Herzen ausgestatteten Oberbürgermeisters. Der Bayern Sympathisant meinte dieses Mal nicht die Farbe seiner Partei. Früher, als noch Christian Ude die Bayern nach der Saison im Rathaus begrüßt hatte, war das noch anders gewesen. Ude, der im Herzen einen blauen Löwen trägt, und die Bayern begegneten einander mit herzlicher Abneigung.























































Die Festivitäten sollten auch das Bayern-Image zementieren, eine große Familie zu sein, und nur in kleinen Details konnte man erkennen, dass dieses Bild nicht immer der Realität entspricht. Dass dieser Klub eben vor allem ein prosperierendes Multi-Millionen Unternehmen ist, das demnächst in größerem Stil nach China expandieren will - dort findet im Sommer auch das Trainingslager statt, und nicht am nahen Gardasee.

So stand Xabi Alonso eher irritiert als begeistert auf dem Balkon, die beiden Teams der Männer und Frauen schienen auch nicht allzu viele Anknüpfungspunkte zu haben. Und Trainer Josep Guardiola ist auch nun wirklich kein Feierbiest. Der respektvolle, höfliche Katalane würde nie wie einst Louis van Gaal wie ein Derwisch über den Rathausbalkon fegen.

Müller machte natürlich die Stimmung.
Als Stimmungsmacher dienten dafür andere. Thomas Müller natürlich, der am Vortag im Stadion vom Fanzaun abgerutscht war, als er das Humba Lied anstimmen wollte, blieb auf dem Balkon standfest, als er losträllerte. Rafinha sang Hey Baby, Franck Ribéry stellte die gewagte Prognose, noch zehn Jahre bei Bayern bleiben zu wollen. Und Sebastian Rode, der zuvor noch nie deutscher Meister geworden war, ließ sich überall mit der Schale und seinem Seppl Hut ablichten.

Nur Arjen Robben erinnerte daran, dass eben auch nicht alles rosarot war in dieser Saison. Ich konnte nur zuschauen, und vom einen auf den anderen Moment ist es vorbei. Das war ganz komisch, schmerzhaft und frustrierend.

Eine Panne gab es auch bei Rummenigges Rede im Großen Sitzungssaal, minutenlang funktionierte das Mikrofon nicht. Ein Fauxpas, der die ansonsten so perfekt durchgestylten Choreografien des FC Bayern heilsam konterkarierte. Rummenigge verteilte, als man ihn wieder verstand, noch Schulnoten. Die Saison sei zumindest eine 2 plus gewesen. Nächstes Jahr wollen wir den Titel verteidigen und auch in den anderen beiden Wettbewerben eine gute Rolle spielen.

Zu möglichen Transfers wollte sich Rummenigge nicht äußern, über die Wechselgerüchte um Bastian Schweinsteiger, der angeblich von Manchester United umworben wird, sagte er. Das ist kalter Kaffee, er hat einen Vertrag bis 2016 und ist ein wichtiger Spieler beim FC Bayern. Er wird nicht umsonst von den Fans Fußball Gott geschimpft. Wir sind sehr zufrieden mit ihm und wünschen uns, dass er hierbleibt.


Editor: AppP